64 ' — Teil. „Das ist für Polizeidiener Weber!" sagte er. „Sein Bein ist immer noch nicht besser, und es soll ihm arg weh tun. Ich leg es ihm gleich ins Fenster!" So geschah es denn auch, und ich glaube diese süße Spende hat den guten Weber getröstet über die klägliche Rolle, die er am Polterabend gespielt hatte. Jürgen und ich waren aber auch zufrieden, denn ins Gefängnis sind wir nicht gekommen. Lchrcg âwcr. Vun Johann Meyer. Schreg awer, wo de Pipen staht, int Finster vor de Ruten, dar wahnt de Treier inné Strat mit frie Sicht na buten. Twe Finstern sünd man inné Stuv, vuü Pipen hangt dat eue, dat anner is en Rosenluv, de hort den Treier fin Lene. Tcn Treier fin Lene is en Kind, en Kind, as wer't en Engel! Un tein mat smucker noch as günt de Rosen oppen Stengel! Tar feg ick se so menni Stund sick awer'n Blomputt bücken, un na ehrn roden Rosenmund de roden Rosen drücken. — Un wer ick ni io 'n olen Tntt, un wer ick ni Jan Meyer, ick wull, ick set inn Rosenputt schreg awer bi den Treier. Plattdeutsche Sprichwörter. Bi stille Wind is god Haver sein, wenn wat in de Sack is. Beter un drägen sien Geld na 'ii Bäcker as na 'n Aptheker. Te hett reist! — he is mal to Kark un ok to Möhl west. Te is von hoben Stand, sin Grotmoder hett för de Superindentin sponn. Tat is 'n Ünnersched as twischen Kö nig Salomo un Jürn Hotmaker. Te Faß wcsselt de olen Haar, awer nich de olen Rücken. En Spill Karten is de Tüwel sien Psalmbook. En olen Stubben lät sich nich verplanten. He ward all bang värn rüge Hansch. He fürcht sick nich vaern Swinsbraden, wenn 'e ock no so grot is. Tat Leed is all old, da häfft sick all soeben ol Wiewer an dot sungn. Segg mi man de reine Wahrheit, säd de Afkat, dat Legen will ik woll dohn. Sien Rock is so wiet, dat achtein Kut ten been Mus dar in fangen könnt. Wat ick weet, dat weet ick eb'n so got as de Paster, awer man nich völlig se veel. Wenn de Fisch brat is, helpt em dat Water nich mehr.