gleicherweise wie die jüdischen Hirten und heyd- Nischen Weisen, den Willen unsers Vaters im Himmel thun; so werden wir in bas Himmel reich kommen. (,?) Lasset uns die blinde und sclcnverdcrbliche Sicherheit, und die fleischliche Zuversicht auf das vollgültige Verdienst unsers Erlösers, wohlbedächtlich verabscheuen. Lasset uns die Bangigkeit wegen der Anklage unsers Gewissens, nicht als ein sträfliches Mißtrauen auf die vollkommene Genugthuung unsers Sc- ligmachcrs für unsere Sünde, verkehrter Weise ansehen. Um solches bestmöglichst zu verhü ten; so müssen wirsündigc Menschen den Aller höchsten mit andächtiger Inbrunst anflehen, daß er unsern Verstand ferner erleuchte, und unsre Augen ferner aufkläre. So werden wir die allcrunschätzbarste Menschenliebe unsers einzigen Heilandes immerdar heilsamlich erken nen, denselben, gleich wie die jüdischen Hirten und hcydnischcn Weisen, mitehrerbietigster Be reitwilligkeit, und fertigstem Gehorsam gläubig umfassen. Ob uns schon die göttliche Mensch werdung nicht gleicherweise wie bcregtcn Ju den und Heyden, vor unseren leiblichen Augen gestel- (i}) Matth. VII, ai.