20 der Industrie sollten verbessert und ergänzt werden . Der Staat sollte im Prinzip die Privatinitiative schützen und alle Aufgaben zur Entwicklung der Industrie übernehmen , für die die Kraft des privaten Sektors nicht im gewünschten Umfange ausreichte . Er sollte alle Maßnahmen in bezug auf einen raschen Übergang von handwerklichen und kleinbetrieblichen tionen zur maschinellen großbetrieblichen Erzeugung ergreifen . 2 . 4 Die Entwicklung in der Periode 1923 - 1933 durch die Förderung der Privatinitiative Von 1923 bis zur Einführung des Etatismus erfolgte die Entwicklung der türkischen Industrie hauptsächlich durch die Förderung der Privatinitiative . Eine unmittelbare Beteiligung des Staates an der Wirtschaft bzw . am strieaufbau war zwar vorgesehen , jedoch gab es in den ersten Jahren keine weitgehenden Industrialisierungspläne des Staates . Die durch das Gesetz vom 19 . April 1925 geschaffene Türkische Industriebank hatte die Aufgabe , die staatlichen Industrie - und Bergbaubetriebe zu finanzieren . Der Bank wurden auch die übrigen Staatsbetriebe übergeben . Die Bank sollte ferner die im Bau befindlichen kleineren Spinnereien in den Provinz Städten Bünyan und Isparta sowie Reisentschälungsbetriebe in Tosya und Maras ren . In den Jahren 1926 bis 1928 wurden diese Betriebe nacheinander gründet . Im Jahre 1924 wurde das Industrieförderungsgesetz von 1913 mit einigen Verbesserungen in Kraft gesetzt . Am 20 . August desselben Jahres erfolgte auf Anregung Atatürks die Gründung der Ig Bank . Die Bank wurde in der Form einer Aktiengesellschaft gegründet , hinter ihr stand jedoch von fang an in starkem Maße der Staat . Die Bank war für die Finanzierung des Industrieaufbaus vorgesehen , nicht zuletzt der Privatindustrie . Das am 28 . Mai 1927 erlassene Gesetz zur Förderung der Industrie löste das bis dahin gültige , aber praktisch wenig bedeutende Industrieförderungs - gesetz von 1913 ab . Das neue Gesetz verstand unter Industriebetrieben diejenigen Betriebe , die ständig oder in bestimmten Zeitabständen mit fe von Maschinen , Werkzeugen oder Werkbänken durch teilweise oder ständige Veränderung einer Sache oder Kraft Güter en gros herstellen . Das Gesetz sah die unentgeltliche Überlassung von Staats - und Gemeindeland vor , gegebenenfalls auch Enteignungen von privatem Grund und Boden , ferner Preisermäßigungen auf den staatlichen Bahn - und Schiffslinien wie Steuer - und Zollbefreiungen . Weitere Bestimmungen des Gesetzes währten Vergünstigungen für die Anlage und Benutzung von Telefon - und Telegraphenlinien durch die Betriebe , regelten die Verleihung von schließlichkeitskonzessionen für Teilbereiche der Türkei und gewährten den Betrieben Vorzugspreise beim Bezug von Gütern , die dem pol unterlagen . Weiterhin wurden staatliche und kommunale Verwaltungen , Gemeinden und sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts , aber auch