Hacfytrag. 177 ^oijartn einen im feiten Hofe, bon bent bei; untere Seit noch borhanben, über ben SBattgraben nach Dften lieg Herpg Johann IV. batnalg eine auf Sßfaljltoer! rutjenbe äkücfe bauen, ben fürftlidjen ©arten neu entrichten unb ben ipiatj, txteic^en bormalg Gürme unb fPtauertoeri nach Söeften bebecften, au cf) p einem fleinen ©arten bcränbern. SBeil aber bag Schloß bisher fc£)r unbequem feinen SBafferbebarf au§ einem fefjr tiefen S5runn en erbalten batte, lief; ber Herpg Don einem gefcfjidten SBafferbauberftänbigen, in einem entfernten Bieter, Duetten auffuchen, 2öafferöef)älter aniegen unb burd) höljerne Dtöhren eine SBafferleitung einricfjten, bie bag ttarfte unb gefunbefte ÜBaffer in ben inneren Sdjloßljof brachte, too ber Herpg einen prachtootten Springbrunnen unb SBafferbeden augmauern ließ. Gag gefammelte SEßaffer iicfj er in einen, toeftlid) am Sddoßbergg^uße auggegrabenen ileinen Geid) leiten, ber nur jurn SGßafferbebälter bienen follte. Gieg alleg fonnte Herpg Johann IV. burd) bie reiche ttttitgift feiner föraut Goratßea, Springeffin bon SSranbenburg, möglich machen, unb in biefer ©eftalt, in toelcßer ber jtoeite Sc(jloß= bof, bon jur Hofhaltung nötigem Statt unb 6an|blet=©ebäuben umgeben toarb, ift bag Satoeuburger Schloß auib bon feinen Dtachfolgern, ben Herpgen ttttagnug, ffranj I. unb gratis II- baulich erbalien toorben, big eg 1616 burd) geuer jer» ftört tburbe." SBalde S. 317 heißt eg: „Die Sßcrmäblung mit Goratßea, beg ttttarfgrafen griebrid) II. bon SBranbenburg SLoc^ter, toarb aud) int Frühling 1464 betrogen, Herpg Henrich bon -JJtedlenburg, ber beg fütarlgrafen Sd)toefter pr ©emaljlin hatte, führte fie bem Herzoge p, unb ber Herpg bepg feine Dtefibena Schloß Satoenburg, bag er nach einem belferen ©efdjmade eingerichtet. @r baute 1477 einen hohen biden Gurrn mit feinem Sßappen, ber ptn ¿eil nod) borhanben." 3u 112: Gag Schloß ju ¿tölln ift nicht feit 1329 berfdptten, fonbern befteht toeitcr alg 2ßof)nfiti beg lübfcßett Viogteg. Gag „Schloß" ift alfo jtoeifelgohne ber feßige Herrenhof. 1493 toar (3teg. 97) Strent ßoßje „SSogt auf bem Schlöffe". gu S. 132 gehört bag hier folgenbe SSilb S. 178. £au))t, SSaubentmätcr Sauettburgä. « 12