160 Sdjuafenbetf. Sdjönenborn. Sdmlenöorf. Sdjioarjcnbccf. Baute, bie Anbere ©iegenburg nennen, fo fönnte man an bie ©trieBenburg benfen- freilich ift bie SBigenburg Bei ber AüdgaBe an SaucnBurg „gefd^Ieift", ber 2ßaU ber ©trieBenburg ftefjt noä), aufjer too bie SBaffer ber ©IBc ein ©tücf be§ £)iu gel§ fei6ft aBgcfBült haben. Uebrigen§ ift Artlenburg 1437 erobert unb ber-' Brannt unb feitbem ohne SSebeutung. 2Iuf bem rechten ©IBufer ift nicfjt nur 9Jiarttp(a^ unb SSurg (urbs Bei •ftelmolb 1, 48) nebft ffahrhau§ gelegen, fonbern auch ein 3ürgen§fBital lag auf biefer ©eite. Aoch je|t Befinbet fich nafje bem ©anbfruge, ber gährftcEc, hoch oben auf einer Sie bc§ ©teilranbe§ unb bod) einfam unb faft berborgen unb fchtoet jugänglid), ba§ jetzige Armenhaus ©t. Jürgen. @§ genofj borbem einen SEeil ber ^äbrgeredjtigieit. SDa§ flcine §au§, für 6 ^¡nfaffen Beftimmt, unb etioa bem 17. ^ahrij. entftammenb, Bietet in feiner unglaublichen AnfBntch§= lofigfeit unb feiner fabelhaften 93ertoahrIofung einen l)öd)ft rnertmürbigen An= blicf. 3™ ©ommer 1888 Befanb ficfj noch eine einzige uralte geiftig fdjtoache, bon ber SBelt berlaffcue unb faft bergeffene ^nfaffin in ber berfallcnen, biftelum= toucherten, bon allen gemiebencn einfamen fjiütte. * Srf|öncnimnt, 20 fm to.tt.io oon Haneburg, eben jenfeit bes Sadjfemoalles, unb einft 3U IDagrien (bem Bistum Snibccf) gehörig. Sa§ ßirchfbiet ©djönenborn gehört ju benen, toelä)c ba§ SSiStum Sübed um 1300 errichtet i)at; e§ ift ätoifd^en 1286 unb 1314 angcorbnet (f. ßujj in f$ald§ ft. 9Jtag. 1,519. SabBenberg baf. 9, 47. 3ieffien, norbelb. ©tubien 2,190. Sau. Ard). 1, 69. §auBt, 33ij.--$. 8). Sie ßirdje lag Bei bem ,,©d)önen töorn", einer nodj ftiefjenben öueHe. ©ie erhielt 1464 ein ©laSfenfter, 1465 toarb „to bem tjiUtgen ©rü^e" ein $elch gefchentt (f. fdjl.=h- htft- Stfchr. 12, 214). 3n3toif<hen mar (1409) ber £>rt au SauenBurg bertauft unb e§ gicng ba§ ÄircbÜnA Balb ein. ©dhönborn tjeifet 1590 eine Lüftung, auf ber eine fiirche geftanben haben fotte. Sie ©runblagen be§ fiirdjturmcS finb auf einer ÄoBBel be§ SorfeS ©¿hürenföhten, genannt ÄirdiboiatoBBel, noch heute ju ertennen. Um 1820 hat man ba ($obbe 3, 294. Berichte bat. filtert. 23, 85) einen ird)enfd) 1 itt)c 1 ge= funben, ber im Vieler 9Jtufeum baterl. Altertümer ift (®. ©. 3043). $u i, ex - Aähe finb auch Aefte einer „3Surg". SdilllEnturrf, Kird/fp. cßiilgotp, u fm n. oon iauenburg, in ber Sabelbcntbe. 33on ber ©t. Saurentiu§taBeile, bie lange bergangen ift, Blieb h«* eine ©lode mit ©lodenftuhl. $>ie jetjt borhanbene ift jebod) neu. C5 fm n.ro. oon £auenburg, in ber Sabelbanbc. 9tach 1230 unb bor 1320 toarb hie* eine $Pfarrfir<he errichtet, bie fBäter, mahrfcheinlich jur AeformationSjeit, jux Filiale bon SÖrunftorf marb. ©rft micber