Haneburg. 145 bem ba§ 2 )omflofter mit ben SBohnungen bet Domherren unb einige anbete häufet lagen, erftrcbten bie 33if(Böfe ebenfo tnie für bie übrigen töefitjungen bie 9 icicf) 3 ireif)eit. föüx ben tßalmberg, ben fRaum jtnifdjcn ©tabt nnb 2)om, erlangten fie bie ¿Befreiung non bet herzoglichen ©etnalt nach langem (Streite im Saljre 1439. S^t ift er, toie alles ©tift§= unb Sapitelgut, meöienburg=ftreli|ifc^ (f. ©. 13). Unter bem ©cf)uße beS ©<BloffcS Butte fidi) injtoifchen audB ein ÜEßohnort (¿Burgfclb) gebilbet, unb ettoa in ber fDtitte bc§ 13. Safj-h- tnar Einlaß gegeben, iBm ©tabtrcdBt zu berleifjen unb, loie getnöhnlicf), eine ©tabtfir ¿he zu errichten, ba ber 2)om feine ÄirchfpielSfirchc tnar. S)ie ©tabt tnirb als fold)e 1261 auf= geführt unb bie ©tabtfirchc 1320. 3)aS ßirchfpiel umfaßte ben größten S£eil beS feitBerigen Äirdhfpielg ©djmilau (f. bieß), ncmliiB baS ©tabtgebiet, ben Termin unb Sitten. jRaßeburg mit feinem feften ©tBioffe tnar bis 1817 SaubeSfeftung 1 ); eS ift feiner ßage toegen ftctS non 2Bicf)tigfeit getnefen. ¿Bei ber Aufhebung toarb beftimmt, baß bie Sßerfe nor bem Sangenbrücfer £ore (¿KkuBlhauS unb ¿or mit 2 SBaUftüien ju beiben ©eiten non bebcutcnber $öf)e unb ©tärfe unb norliegenbe toeite unb tiefe naffc ©räben, baS ¿Dtauertncrf 20 guß ftarf, unten treffe Ii<Be Quabern, oben S^gel) als ¿Btücfcnfopf nnb 2 )ecfuug gegen Üftecflenburg bcfteBen bleiben foUten; fie finb erft 1846 ganz preisgegeben. S n alter Seit tnirb ¿Raßeburg, außer gegen ben tßalmberg, feine ¿Ulauern gehabt Baben. ¿Rach jenem führten 2 Sore, nach ben ©eeübetgängen ätoei anbere. 3)aS ©¿Bloß tnirb als Sßefte, ¿Burgnefte unb geftung bejeiiBnet. ©S tnar nicht groß unb c§ toirb 1665 über bie enge ¿Belegenfjeit unb Mangel ber Stmmev gcflagt (au§ b. ©taatSardhin 98); hoch enthielt e§ nicht tnenige ¿Räume. £)aS ©taatSarchin be= tnahrt mehrere SiUnrntarien tmn 1500, 1595 nnb 1601 (3143); beibe leßtere machen bie einzelnen Stmmer unb ihre ¿RuSftattung namhaft. @S tnirb, außer 1500, feine Kapelle ertnähnt; bo<B hatte ba§ ©djloß eine ©¿hloßfirchc (1657, f. ©taatSarchin nr. 1605) unb — feit tnann ift nidfjt befannt — eine eigene ©e= meinbe, unb btei' tnarb geprebigt. 1690 tnarb bie ©(Bloßgemeinbe in bie 5]8etcrS= firiBc getniefen. £>auptboEtnerf tnar ber große adhteefige 2ürm mit „im jDurdjhau" 4 m biefen ¿Blauem. ERan fagt, baß in ihm £)j. ¿BRagnuS gefeffen habe (©. 20); bocB ba§ in ben Snncntaren mit aufgeführte unb bef<Btiebene ©emact) unb ¿Borzimmer §Z- ¿BtagnuS’ möchte nicht im Slurme gelegen haben. 3luf bem Sutrnc tnaren 1601 2 meff. Quartierftücfe; auf ber 2lrfeleB=ilammcr 111 lange ¿Röhre, 1 §eUe= barte, 1 Trommel, 50 ©pieße, 14 ¿Blorgenfterne, 1 alte ¿Reuterfahne, 8 ©turm= Bauben, Spifen u. a. m. Sw Seughaufc: 1 meffingeneS fjaltenetlcin, 8 eif. Salfaunen, 70 eif. ©turmljafen, 30 meffingene. 1 ¿Böler (¿Böller?). 2luf bem 9 9 ©o tnar ¡Bon im 16.^apif). bie 3ßfaf)Imehr, bon ber nod) ba§ 3Jleifte ftetjt, bothanben. 1642 »at man bet ScfefttgungSarbeiten bejdjäitigt; bon ber „fjortification ber ff. SRefibena, bie halb jitr tperfefiion gebraut »erben tonnt?", ift in einem SSeridjte b. SBülotoi an .fjerjog Stnguft bie Siebe. 1667 fjanbelte eS fid) um „Sieparierung ber geftung Stajjeburg" (au§ bem 6taat§= ardjib 3123). §aubt, SBaubenfmäter SauettburflS. 10