118 JTtöIln, Ktrd?e. legen, ntan fiep nodj bie ßeffnungen. Sie jefeige, üort fieigenbet Sonne gebet!!, liegt im jefeigen fübliäjen ©eitenfcfeiffe; fie gieng einft höbet hinauf als feeute. Sie 2lpfiS, oberhalb bet ©oblbänie aus jüngetet Seit, f)at lein ©efimS- Sie 3 großen genftet finb unfdhön fpifeöogig, fpätgotifd), mit getabem, an bet Snnenfante gefaftem ©etoänbe. SP ©etoölbe ift felbftänbig, einfach, üiertippig; bet tunbe ©dblufjftein liegt nidfjt am Slpfisbogen. Äeine ©tfeilbbogen. SaS ©übfifeiff ift ¿{entliefe rofe fpätgotifcfe; bocfe ¿ieren ben Oberteil bet ©übfoanb etlidfie ÄreiS= unb anbete SSIenben. Set ©iebel letjnt ficfe an ben Surrn unb ben Sfeorgiebel, unb baS ©dfeiffbad) ift unfcfeön ptübetgejogcn. liebet bem im 18. Safetfe. üetbotbenen portale ©puren Don 3 SBIenben. Q’enftet jefet faft foie in bet 2lpfiS, Sinnenfanten getunbet; auch bie kanten bet nach innen gezogenen ©treben finb- getunbet. Socf) finb aud) außen ettoelcfee ©treben. ©c= toölbe feocfebufig über Stippen uub ©urten, beten profil ben SBirnftab jtüifdtjen je 2 äöulften jeigt. Sn & en Seien einfache ßonfoien (f. 2lbb. 96); tobe ßtag= fteine an ben Sangfeiten. Sie ©rbauungSjeit 1471 gibt ein Säufer an, bet in fdjönet bettieftet 2ftinuSfeIf(pift fagt mtttifm. 9tacfe Often fcf)iie§t fiep, im fJJlauertoerf als (1497) naefegebaut beutlich ienntlicfe, bie Sauf! ap eile unb©a!riftei an. Stoei Säufer l^art übet einanbet neben bet Süre ¿eigen beibe tob ein= gefdbnitten bie 3afel mttttrtmj, übet bem r eine .öauSntarfe. Süt einfach runbbogig. Sn bet Dftloanb biefeS 3lnbaueS übet einanbet 2 bermauette fladbtunbbogige fünfter; in einem ift ein üßfoften etbaiten. Set Snnenraum ift niebtig, butd) eine (neuere?) SDtauer abgeteilt. Set 9taum über bet öftliifeen £>älfte füllte bieüeid^t als Sßüdjetjaal ober ähnliches bienen; bodenbet toütbe et eine ©mpore bilben; aber bet jefeige Zugang ift ganj ungenügenb. 2}ieUeid)t ift biefer Staum bet Steft einer Slnlage, bie batauf berechnet gemefen ift, ober gar fefeon auSgefüfert mat, baS ©übfdpff in gleichet §öfee nadh Often am ©feote fee^ufübren. ©dfeon maten feltfame Oeff= nungen nadh bem ©höre bin gebrodben, nemlich 2 halbe, oon einanbet abgefefettc Sfunbbogenfenftet. ©in anberet fpätgotifdher 2 ln= unb ©inbau, bet üotbem, mit hohem ©iebei gefdhmüdft, bie ßitefee gierte (fo ¿eigt ifen ein älteres Siegel), unb ein gutes ©egen= gemidht gegen baS breite ©übfefeiff gab, ift bie SobSfapelle. ©ie ftredfte fidh noch meiter als jefet nach 9?otben bin- SP jefet öbet jjtaum bat bie ©emölbe berloten unb ift erniebtigt; bie 51orbmanb unb ¿- S. bie meftlidfee finb neuer (16. Safetfe.?), im ßreuj= unb Slocfoetbanb, fonft ift bet 33etbanb menbifdfe. Sie gotifdhen genfter finb üerfefemunben, bie neueren finb fticfebogig, mit geran= beten kanten. 2ln bet Sßefttoanb innen fiebt man aber nodh bie Unterteile bet einft großen genfter. 9165. 96. ÄonfoXe in 6er Sübtoeftecte.