St. ©eorgsberg. 57 gönnen unb noch elje bei - Dombau in Angriff tarn, öoHenbet ift. SBeitei madbt bie Sage bei uifptünglidhen Soitale unb im ©egenfah bagu bie bei ffenftetpaaie toa^ifdjeinlid^, baff man bei bei ©eftaltung bc§ ©innbiiffe» noch nicht bie Sin= Wölbung beabfichtigte, fie abei, al§ man bie Stauein hinauffüf)tte, fic^ öoibehielt. Die $itd)e hat 1561 nach einem Sianbe eine Sincuetung obei einen Umbau eifaljien. Sin Salten im Dadhe jeigte bie Samen bei um 1566 lebenben Sßa= ftoien. Svaun§ ©tabtbilb ljat bie Äitche noch ohne Dadjteitei; bei je|ige ift atfo nod) junget al§ 1588. Del Sau ift faft ganj einheitlich: einjochigei quabiatifchei Shoi — Spfi§ öeifd)tounben, abei 2 lpfi§öffnung eihalteit — (Schiff ju einfchiffigei Sßölbuitg in 3 Wei quabiatifdhen 3iod)en beftimmt, gleichbieitei Duim im SBeften. ©ein quabia= tifd|e§ ©eWölbe ift famt bem Duimbogen unb bem ganjen Obetbau OeifchWum ben unb bei Duimiaum ift ju bem Saume be§ ©d£)iffe§ gezogen. UebeiaU beifelbe etWa§ lohe, aufjen butdh feine Schichtung an bie 2ltt bc§ llebeigangöftil§ eiintteinbe ©lanitunteibau (nöiblid), Wo Anbauten Waten unb ein Sottal entfeint ift, finb fe|t 3 . D. bafüi 3iegel eingetieten). Söcftteil Don biieien Stauern, inbem bie fiifencn hin fehlen (alfo auch ©ociel unb ®efim§) unb aud) nad) innen bie SBanb ctWa§ bidci ift. Dei Duimbogen toai faft 2 m ftaii. Die ©chilbtoänbe im Duime finb nadh UebeigangSatt fehl t>ei= ftäift (Sputen tüi 3 li(h entfeint), bie gcnfteifohlen getreppt; bie SBänbe fetjen innen in gcnftcibogenfämpfcihöhc ettoaö ab. Die Duimfenfteipaaie finb natüi= lidh (ba ba§ ©efdhofj höhn toai al3 ba§ nngctoötbte Schiff) cttoa§ höhn al§ im ©ihiffe. öei Soib» unb ©üb= 2 Beftcde Seftc bei ©tütjung Don fehl ftaiten äBanbbogen, unb, in ben üßinicln ba 3 wif<hen, auffteigenbe 3tunbftäbe, 10 t unb fdhtoai 3 abtoedjfelnb. Da§ ©dhiff hat Sifenen, angefdhiägten ©oefet ba 3 toifcl)en, unb füi 3 hm 3iod)c gepaaitc genftei. s Me alten genftei ftedhen, Wenn and) 3 um Deite faft unmeit-- lid). Sogen in 2 ßiänsen gemaueit. Die Sßoitalc be§ ©d)iffe§ fafjen ba, too 3 toif(hen ben Jochen bie Söanbftütjc hätte fein muffen, toenn ba§ ©d)iff gewölbt getoefen Wate. Da§ füblidhe hat iibn fich eine giofjc, nid)t hohe Slenbe, mit fteilem Dieied§bogen gebedt. Söenn fpätei ba§ ©dhiff gewölbt toaib, mufften bie Düien öetlegt toeiben, Wie e§ auch gefdtjah- ©efimfe (teiltoei§ seiftöit) am ©dhiffe boppelte§ beutfche§ Sanb in Don $on= folen getiagenei glatte, am Sh Di;e - aui langfeit§, fidh tieu 3 enbe Sunbbogen untci beutfdhem Sanbe. Die Shoiofttoanb ift ohne Seibanb mit bem Snftofjenben; fie eifcheint alt (13. 3af)ih-?), abei nicht uifpiünglid). Die Sanblifenen fteigen bafelbft auffallenbei SBeife Oom Soben auf, ©odel fehlt. Den ©iebel fchncibet ein boppelteS beutfdhe§ Sanb ab. Sin niebeieS iippenlofe§ Äreu 3 getoötbe bedft ben Sf)oi (f. b. Sidjtbt.). ©chilbbogen bieit, 3 Wei innb, 3 Wei fdhWach fpit$. gtoifchen ih* en Sinfpiüngcn fteigt ein Stab auf, bei eine Ülit Söüifeltnauf hat. Diefe biei ©liebet undicht ein $ämpfcigefim§ au§ SSulft unb Statte, 3 . D. audh au§ einfach angetehltei Slattc beftehenb. ©0 auch am öftlichen Sogen, bei Ooibem SlpfiSöffnung Wat.