Büdjett. Dccfeitbemaluttg unb Kusffattung ber alten Kirche. 45 lofcn (bie Stauten finb jugcfügt, aber nidjt überall erhalten) müffert ¡Ebomas unb ©irnon — ober Зое- b. 3- fein. Stuf bem ©urte 2/3 üicrjeijn ^ropijetenBruftöitbcr in ben Stanfcn. SIrfabenbogenleibungen füblidj: 1) Stafetten. 2) Stanfcn, in feber eine engcß artige ober meiblidje ©cftalt, ¿ufammen alfo jtoei. 3) ac£)t txtciblidjc gefrönte Sruftbilbcr in Stanfen. Störblidj: 1) Stanfen, äße Statt er Silicn. 2) je 3 Figuren: unten ein 3D 1 11 belfacf' 6 läfer, brüber ein SStenfdj im Kampfe mit einem Sogei, ber it)n überfdjtoebt; anberfeit§ unten ein ©eiger, barüber ein SOtcnfdj mit einem Sären, ber über ibm ift, fämpfenb. 3) übertoeißt; beim ©Reitel fd)im= mert ein 5f5aar ringenber SOtenfdjen burdj, gegenüber ift anfcpcincnb ein itrcbS, unb im ©epeitef fetbft ein SSogel. £)icfc fcpönen unb toertboßen Silber 1 ) finb auf meinem fialfpuß auSgc= führt. Die ffiguren im fmuptfdnff finb am größten; bafelbft finb in ber Siegel 3 Hauptfiguren, baOon eine ber eine jtoeite ftettt ben Heiligen bar, bie britte ift ber Hinrid&tenbc. Slud) Äinbcr, bie j. D. beim Slnnageln u. bgl. Hitf c tbun, treten auf. ©tlid^e Silber finb noch figurcn= reifer. DaS Slorbfcpiff b^t bie entmicfcltftcn gufammenfteßungen; baS {übliche ift einfach gegiert. 3 m 2 . 3 ocbe fteßt ber große Dauf = ftein (Slbb. 23), ßoeb 1 0B , Durd)m. 1 14 m, pofalförmig, im UebergangSftil, Dom ©runb= riß eines SierpaffeS, ein prächtiges ©tücf aus rotem SJtarmor (ber ©tein toirb öfters falfcb als $orpbpr benannt, ebenfo toic ber ©toff beS gleidjgeformten ju Hobbebpe, f. fthl-=b- Saub. 2, 235, pgl. 3, 67). Die Äuppe bot unter bem Sianbe eine flache ßcl)lc. Den ©tein umgibt ein Holjgitter bon 1665 (fidjtbar auf bem l.ßidjtbr.). 2 )cr gleichzeitige, gutbarode, bo<b unb toirffam auf gebaute Фей cl ift 1886 tncg= genommen unb liegt nun jerfaßenb in ber ©de. (Sr bat über bem Unterteile ein offenes Sldjtedgefcboß, barinnen 3°b- b. 2/. taufenb. DaS im ©teinc liegenbe Daufbeden ift febr groß, fecßSedig aus SIci, vielleicht nod) mittelalterlich- 2)en Soben bedien bis 1840 „ßrcujfliefen". 2)ie f^enfter zeigen jeßn fleinc ©laSbilber aus bem 17. 3ob*b-> jutn 2eile mit Sßappen, jum SLeile reicher unb bübfd) mit figurenreicben ©ruppen. ©o Pon 1639. 1640. *) ® on Gmjelgeiteti, ¡otme ber (farbentuirfung gibt untere in befonberet ¡Beilage erfdjeinenbe ftarbentafel eine ^ttiidjaunng.