26 53er ßausbcra. ber 33au* unb ßunftbenfmäler iautn eine SBehanblung biefe§ ©egenftanbe» bean» fprud)en; bod) toäre e§ unfere§ ©radjtenS fein ungeeigneter £)rt. Seiber mnfj ber SSerfaffer befennen, bafj er, ju toeit abfeit Oon tßolaben angefeffen, fid) nicht bie genaue unb attfeitige SSertrautbeit mit bem «Stoffe hat ertoerben fbnnen, иш tnefentlidb görbernbe§ Oorjubringen. Жоп gebrudten Nachrichten über ben ©egen» ftanb hat fitb ihnt ni<ht§ bargeboten, gür bie ©intoohnenben be§ Sanbe§ toäre ber ©egenftanb (bgf. f<hl.=h- S3aub. 2, 4 ff.) einer forgfameit ¿Beachtung tnürbig. Der £>auptgcfi<htspunft mufj fein geftfteUung be§ Unterfd)iebe§ ätoifchcn toenbifdier unb beutfeher ¿Bauart, unb too möglich ©rfenntnig polabifc^er ©igentümlichfeit. ©§ ift flar, bafj für biefe ¿Beobachtungen, loenn irgenbtoo, bie ©ren^gegenben jtoifchen ¿ßolaben unb Obotritenlanb ben geeignetften Stoff bieten müffen. SBir haben nichts beobachtet, toa§ fid) eignete, in biefer ¿Richtung borgebracfjt ju toerben, obtool Seute, beren Sadjfunbe man ettoaS jutrauen fann, beftimmt behaupten, e§ gebe fid)erc unb flare Unterfdhiebc. ¿BieUeicht ift e§ aber bod^ nicht unnütj, baf) toenigftenS bief) fich befcheibcnbe ©rgebniS hier niebergetegt toerbe. 2öo uns im Sanbe alte Raufer, bie tppifch erfd)einen, entgegengetreten finb, ba toaren fie allemal fächfifcf). ©egen SBagrien, too e§ burd)au§ feine ¿Pferbe» föpfe gibt, unb fpolftein, too fie nach aufjen gefehrt finb, ift ber Unterschieb fdjlagenb: man hat ^ter überall ¿ßferbeföpfe am girftenbe, unb ¡jtoar nad) innen gefehrt. Sehr hönfig finb fie in fpielenber ¿BerjierungSart („mit gügeln") aus geführt, unb ba§ in einer fo feftfamen Uebcreinftimmung, bafj man — obtool ba§ toeid^e fpolj in Söinb unb Sßetter nie fang bauert, e§ fich alfo nur um neue Sachen hanbelt — auf eine alte unb tiefgetourjelte ©etoohnheit getoiefen toirb. Der ¿pauSbielen» ©runbrifj ift ba§ T mit fur^er unb breiter Senne. Da§ Dad) toirb in ber toagrifdjen unb fächfifchen (oon ber bänifd)en, friefifchen unb anglifchen — f. fehl. = hofft. ¿Baub. 3, 133 —, fotoie natürlich ber fränfifd)en unterfdjiebenen) SDßeife t)er= gefteUt unb hat ein ©ulenloch- 2ln§ ¿Eßagrifd)c mehr als ans i>oIftein = ftor» marifche erinnert bie Niebrigfeit ber Umfaffungstoänbe, bie Abneigung gegen ©iebef. Daher finb SSorfdhöpfe Siegel. Die flacher toerben im fyac^toerf auSgeftaft mit Sehmbcfchlag. Den Donnerbefen ober bie tföinbmühle fieht man nicht feiten *) neben bem fpauStore, einer» ober bciberfeitS, aber bei ber 33er= gängfichfeit ber Söideltoänbe nur in giegelmauertoerfauSfüUung, alfo nicht auS alter $eit, biStoeilen ganj neu. ÜBo hie unb ba in Sabelbanbe, toie auch in ber anftofjenben ftormarfchen ©egenb, auS gelb ft einen hergefteüte Stall» unb 3lbb. 2. ©ejüBeltc SPferbeIöJ)fe ju Siitau. *) So 31 X Sxeitenfelbe, .gofjentjorn, ©ahnt?, ©tebenbäumen.