18 ¿fauftredjt. Verarmung bcr Ejerjoge. fraglich- 2)ie Arbeit traten 6 e)ottber§ bie Sübeder unb Dort biefen toarb ein= genommen unb jerftört: Sernftorf am ©chaEfee, 3cd)er, Stepborf (9lien= borf?), Sorftorf, Saufen ($fp. ©af)tn§), iRannenborf, ©teinf)orft, $ulpin, ©uboto, fReborch bei ©uboto. T)ie Sunbe§genoffen ließen bie SßäEe ber Surgen ganj abtragen. Sefonbere Stühe machte ba§ fei»r fefte unb tapfer toerteibtgte Sin au. ©§ finbet fid) ertoäf)nt (1385), baß biefe Surgen au§ „Sergfrieb unb §of" beftunben. Tamit toar bie Aufgabe nocí) nid)t er= lebigt; 1352 muffte toieber eine Slnjahl jerftört tocrben, barunter $u|oto, Saffat)n. gür fpoíftein .toar nun ein entfdjiebener unb bauernber ©rfolg ju fpüren, aud) für ERedlenburg toar bie ©ad)e fef)r ^eilfam; in ©ad)fen toar bie fRuffe nod) lange nicfjt ^ergeftettt, toenn aud) bie meiften ©d)töffer be3 2lbel§ jer= ftört toaren. Tie^erjoge Stibred^t unb @rid)H. raubten Oon Sergeborf au§, unb gegen bie íjcrjogliájen fRäubereien toar nocí) toeniger §ilfe unb ©¿hup ju finben, al§ öorbern gegen bie be§ 2 lbel§. £>ie armen §erjoge hatten ba§ arme Sanb aud) nod) geteilt. Johanns I. ©ohne bitbeten 1298 brei, feit 1308 jtoei Sinien. 9ll§ baOon bie StöEn=Serge= börfer au§ftarb (1401), hatte fie beinahe aEen Scfits Perfauft ober berpfänbet: 1359 an Sübed StöEn, unb 1370 Sergeborf, ben ©achfentoalb, fabeln u. a. m. ©rief) IV. Don ber anberen Sinie, ber ©rbe, toar über biefen guftanb toie äußer lich. @r riß fabeln unb Sergeborf mit ©etoalt an fid^, machte Sergeborf ju einer ärgeren SMebsßöijte, al§ e§ nod) je getoefen, unb überfiel 1409 StöEn; ba er e§ nid^t halten tonnte, Oerbrannte er c§. Tie fo übel getoonnenen Sierlanbe unb ben falben ©achfentoalb büßte ©rid) V. 1420 toieber ganj ein; Sergeborf, ba§ al§ iRaubneft fo übel berüchtigt toar, toie je früher, nabmen bie ©täbter mit ftürmenber ©etoalt unb brachen auch ba§ ©d)ioß ju ßubbetoörbc. 2ll§ bie oberfä<hfifd)en Settern ju Söittenberg auSftarben (1422), mußte e§ ©rieb erleben, baß man über feine 3lnfprüd)e an Sanb unb $ur falt f)intoeg= gieng, unb bie »erjtoeifeltften Slnftrengungen, an bie er ben leisten Pfennig fetfte, halfen nid)t§ bem fjerrn, in beffen Sanbe ber Sanbfriebe fo feltfam gebanbbabt Würbe. Unbelebrt burd) ba§ frühere fud^ten Johann IV. unb befonber§ Stagnu§ (1507—43), ba an ©inlöfung ober fRüdfauf fo toenig ju benten toar, ju bem Serlorenen mit ©etoalt ju tommen, natürlich ohne ©rfolg. SBenn bie Herren fid) mit bem Si§tume bi§ um 1470 auf erträglichem ^uße gehalten hatten, fo toar e§ nun bod) fein SBunber, baß fie in 2But, Serjtoeiftung unb fRatlofigfeit fich auch bagegen toanbten. ©ab e§ nod) Hoffnung, baß man toieber ju Kräften fommen fönne, fo toar e§ auf bem äöege, ben bamal§ aEenthalben notleibenbc SBeltherren befdhritten, um ihren toanfenben Serhättniffen eine neue ©runblage unterschieben: burd) Serbefferung ber Kirche. 2tn beren ©ütern fich ä u holen — biefe leßte hoch faum je trügenbe Hoffnung — hier führte aud) biefe ju 9ticf)t§. Stan griff ja nach ßräften ju. Slber ba Waren ju Piele Teilnehmer,