14 IDcltlidje (Sefdjidjte bes Iferjogtums im (2. 3 a t> r t? un ' 5e rt. ElbelSfit; ou§ 0 origen fetten erhalten, eine ©rfdjeinung, bie in biefen Sanben nic^t eben auffaEen tarnt 1 ), fonbern e§ fehlt auch gänjlidj an Ianbe§herrlichcn Sch löf fern. 3[öie benn aud) bie $ird)en in ihrer EIu§ftattung ben ^erjogen, aEenfaE§ Oon granj II. abgefehen, fo gut toie Eticht§ üerbanfen, toenn tüir ben Som au§nctjmen, in bent fiefict) begraben laffen mufften. Sic ©efdjichtc be§ 8 anbe§ gibt für biefe Srfdjeinungen genügenbe Srflärung. tPcltlicbe (Bcfdiicbte öcs ßer^ogtums [eit Eluf ben ©rafen §einrich Oon SSabctnibc folgte 1164 ©raf SSerntjarb, fein Sohn. Sr erlebte fdjtoere feiten. Etad) §einri(h§ b. £. Sturze toar Streit int Sanbe; ber ©raf fchlofj fid) an ben neuen öerjog SJernharb ben EManier an, ber Söifdhof hielt e§ mit ben Sßelfen. SeStjalb nahm ihm ber ^»erjog bie Sabet= banbifchen 3 e h n ten toieber. Sei ^erjogä Sefits umfaßte im 33i§tum Sabelbanbc unb ©amrne, außerhalb belfelben fabeln unb Elrtlcnburg. Sal Sanb fabeln hatte ßaifer Sotifar üon ber ©raffdjaft Stabe getrennt; e§ toar all Erbteil an Heinrich b. 2. geiontmen unb fdhlofj fich hernach an ben Elltanier an. Elrtlenburg (f. unter Schnattern bed) mit einigen Äirchfpiclen (Hittbergen, Süberlburg, Seilen Oon EJiarfdjacht unb Sehern), ein Sanbftrid) ebenfalls auf ber linten Sibfeite, gegenüber ber Sabel= banbe, toar ju Sotharl 3dten unb noch eine $eit lang fpäter eine SSurggraf= fd£)aft getoefen, unb unter beren ©rafen toirb auch hie Sabelbanbe geftanben haben; nach ihrem Elulfterben toar fie toieber jurn Herzogtum gezogen. Siefer SBefitj, Stabt, SSurgen unb Sörfer, an ber toid)tigfien SIbüberganglfteEe, Dor 33arbo= toiei, gelegen, toar für aEe übereibifdjen Unternehmungen ber SMfen EtuSgangl- unb Stütjpunft getoefen, ERittelpunft für Oon aEen Seiten jufammcnlaufcnbc tfäben, geeigneter Ort für ßanbtagc unb gufammenfünfte. Hier übernahm Sernharb fein Herzogtum unb orbnetc bie Sehen. SOodh baute er fid) al§ neuen Hauptort Sauenburg; hierher tooEte er auch ben 33erfefjr jieijen, bie £anb= ftrafje unb ben Slbübergang üerlcgen. Sic Slbfid^t fdjeiterte an Sübccfl SBiberftanb unb bem Sinfpruche bes Äaiferl. gür Sübecf, bal reichlfrci getoorben toar, cr= hielt Sernharb Header all Sntfchäbigung. Sie Herren beS ungeteilten H^og-- tuml befaßen aufferbem nod) bal obere Sad)fcn mit SBittenberg, bie S3urggraf= fchaft Etftagbeburg unb bie anhaltifchen Srblanbe. Sehnbar toaren in Eticberfachfen bie brei töiltümer, bie ©raffchaften Holftein, Etatjeburg, Sdftoerin, Sannenberg unb Sücfjoto. SSernharb, feiner SteEung toenig getoaihfen, fah fehr halb feine SkfaEen unb Etadjbarn gegen fich ftehen. Sie ©rafen oon Holftein nnb Oon Etatjeburg §er* ] ) ©odj gibt e* №enigftenb eine SJfuine (Sinau), unb bii 1845 befaß bet jetzige tübjct)e älnteil be« SanbeS eine bottftänbig erhaltene Dtitterburg ju Stitjerau. ©. §acf), lüb. Sanbgeb. 15.