Das Bistum Haneburg unb feine Kirchen. 7 §erjog ton 3dtebcxfa(i)ien jog SBeßningen unb ben Surfing «"• 5 ) 1Sabei ' banbe ncBft ©amme (SBietlanbc) unb SSetgebotf befaß bet «etjog. "J“" 9” itätet, jur Unterftüßung ttelfiftßer «nfP^ücße, behauptet, fie fei §etnxt<ߧ »• *>■ 5lEob gettefen, abet fie tnitb ftetS ai§ SBcftanbteil be§ ^erjogtumS beßanbelt. Sie Seßnten räumte batnuS §einticß erft 1174 bem »ofe etn; jugeftanben ^atte et tßten Sßejug bereits bei bet Stiftung be§ SßiStumS. Sie ©üter, bie fjeintitß b. ß. für ba§ 83i§tum auSfonbern ließ, lagen faft aEe im gtäflidjen ©ebicte; 250 fpufen umfaßt ba§ ßanb „SBoitin", 50 §ufen mit Pier Sötfetn ttaren gleicß bei fRaßeburg felbft, um ben iteinen fRaßcburget See. fpiet tnoßnte bet SBifcßof, unb ßier lonntc autß bet Sorn gebaut metbeu. äHfcßöflicßet 4pöfe ftnb neun, batuntet gareßau unb fpötrau (f. S. 6 ); baton gab bet fpetjog eine Slnjaßl ßct, unb ton ißm unb nießt tom ©tafen ßieng bet ¿ifcßof ab. .fjjeinricß b. ß. fotgte befonbctS aueß für ben SBau be§ SomeS in lebhafter unb opferbereiter Seilnaßmc, als ob et felbft ißn ßergufteEen ßätte, aßnlid) ttie er ju ßiibecf tetfußr. ©etteißt tnar baS SBiStum bet Mutter ©ottcS unb St. Soßann bem ©tangeliften. 3Ba§ bie ißf artlirtßen angieng, fo ttarb beftimmt (ürt. u. fR. 103), baß fie bet Söifcßof mit bem ©tunbßetrn je jut Reifte auSjuftatten ßabe; ba§ Sßatronat foEte bet ©tunbßett ßaben — bet SBifißof erßiclt e§ baßer im ßanbe Stoitin, tto et ©tunbßett ttat; ferner feboeß empfieng er aueß bie in bet Sabel» banbe J ) unb ©amme torßanbenen fiircßcn, bann bie ju fJtuffe unb ju fftaßebutg, enblicß bie, ttelcße ettta gebaut tterben foEten auf bet insula 2 ), fottie in Sabelbanbe unb ©amme, überßaupt in ben SSietlanben jttifeßen ben SSiEarmen unb bet ®lbe (Mafcß 44). Sergeborf in ben SSictlanben ttarb 1162 bem SiStum tom ©rjbistum ju Hamburg abgetreten. Mit töEiger Sicßerßeit ift leibet nießt ju erfeßen, ob bie Äircßen ju fRuffe unb ©eotgSberg 1158 feßon gebaut ttaren; feßr tnaßrfdjeinlicß ift eS aber auß natß bem Sßortlautc bet Utfunbe, ba nacßßer ton ben ju gtünbenben Äitcßen bie fRebe ift, beten fßläßc im ©egenfaße ju jenen beftimmten Crten noeß feftjufteEcn ttaren. *) SSgl. t. 2>uDe 85. Ob getabe bie 4 ftircßjpiete Sütau, ©cefttjacfjt, Siebeiteidjen, iEubbe= Wörbe, bie ei im 13. 3<E)rb- gab, bamali bejlanben haben, ift nidjt beftimmt ju fagen, aber Wahrjcheinlidj. 2 ) äBeldje 2 fujet ober föalbinjel biefj ift, wirb nicht gejagt. $ai ift faum glaublich, baß man 1158 foUte beabfichtigt haben, auf ber 3infel ™ 3tahebutger See etliche Kirchen ju bauen. Sind) ift nur (Sine gebaut Worben (Dgl. unten (sdjmitau); benn ber D o m ift feine ‘.ftirdje’ unb gehört Don felbft bem Sijchof. Das Bistum Haneburg urtb feine Kircfyen.