6 Bistum unb (Sraffdiaft 3U Haneburg. bei Stoßen Sobe gegen beffert Sotjn, ben SöWen, bai fperaogtum nic^t galten tonnte, Oetmodjtc auch bei; Don SBabeWibe bai ©eWomtene nicht ju Wahren. SOßie Blbrecfjt ben Söelfen, fo mufjte et Bbolfen Wieber Weichen. ©ine SBcrftänbigung Warb (1142) batjin getroffen, bafj Oon ben tocnbifdien Sanben SBagrien au §oI= ftein tarn, Heinrich non SSabetoibe bai eigentliche ftolaben ali ©raffcfjaft haben foHte. ©in Wol gleich nad) bei leiteten Sobe gefegter Stein (f. Bakebutg 3 . ©.) meibet Waijrheitigctteu: „pi Botten Bönig Bonraba (III.) unb ^erjog llEin- cidjs (bei SöWen) kam ©raf ffeinrid; nach Ba^Eburg unb grünbefe ba- fElbJi jueeJI baa ©tjEiPEnium“. Siefj „auerft" hebt fein SBerbicnft hetüor, gegcn= übet bem bet SBifchöfc, üor beten Somtjofe bet Stein ftetjt. Bui biefer 3cit alfo geWü ftammt bic Anlage ober SSieberijetftellung bet Äirche ju Bakebutg (auf bem ©eotgiberge), an bie ficfj anbetc angefchloffen haben Werben, 3 . SB. Buffe. $u Spejle (f. BtarienWohlb) Wat itgenbtuann eine „aliE Birthe“, bie fick untet ben $ird)ipieliiir<hen bei SBiitumi nitgenb auf* gewählt finbet; ei ift jebod) nicht ju fagen, ob fie ebenfalls biefet $eit 0 bet bet aiten 1066 abgefchloffenen angehört hotte. 3 u einem mit gewaltigen Btitteln begonnenen Kriege obet Sreujjuge gegen bie Cbotriten tarn ei 1147. Spötrau, ben €rt bei elften Bachtlageri bieifeiti bet ©Ibe — bet $ug gieng natürlich Eon Brtlenburg (f. Scknafenbect) aui — Weihte bet junge fjetjog £> ei nt ich b. S. ©ott, unb übergab ihn nachher bet jungen Bakeburger Kirche. 3im Übotritentanbe Würben nach biefern beutfehe Bittet in ben fpauptorten cingcfckt; bet bebcutenbfte, unb bei §etjogi Statthalter bei ben öbotriten, Wat ©unjel oon fpagen, Inhaber öon Schwerin unb 3f©W. liefet Warb nacf)= her als ©taf Oon Schwerin bet erfte bei angefeijenen ©tafenhaufei. Ser nörbiiehe Strich bei Sanbei SRccEIenburg üetbiieb nach bem Bbfchluffc biefet Kämpfe bem SEßenben Spribiilaui. $n ben ©renjen bei erneuten SBiitumei Bakebutg, in „Sabelbanbe unb bem ganjen Sfßolaben ohne Buinahme" (f. S. 1) gab ei folgenbe fetten: 1) ben ©rafen Oon Bakeburg; et befafj Spolaben im engeren Sinne. 2) Sie ©tafen Oon Schwerin feit 1160 unb 1164. Sai Oon ihnen befeffeneSanb Schwerin, öftlich üom SBittenburger Sanbe bii etwa jum Schweriner See, Warb 1171, bei ¿Beilegung bei Btectlenburgifchen SBiitumi nach Schwerin, butch Saufet) mit biefern SBiitume bon bem Bakebutgifchen ab unb bafüt bai obotri= tifchc Sanb SStejen famt ®Iük (jWifchen SaffoW unb SEßiimar) augelegt. S<hWe= rinifch War ferner bai SBoikenbutgifche; feit bem 13. ^ahrtjunbert auch bai Sanb SBittenburg. Sie fämtiiehen SchWcrinifchen ¿Senkungen tarnen 1358 burch Äauf an 3) bie dürften öon vjflccilenbutg. SDIedienburgifd) War auch ®af* foW (nebft SBreaen unb $lük). 4) Sie ©rafen Oon Sannenbetg, fübtid) bet ©Ibe, befaßen bai Sanb Oon SBoikenburg elbaufWarti aut ©Ibe hin (ben Sarfing — jekt Beuhaui —, Sabel unb SBehningen). Sie Sannenberger ftarben 1307 aui; bie eigentliche ©raffchaft tarn barauf an S 8 taunfchWeig = Süneburg, unb ber