Doch hast Du wol den stillen Reiz erfahren Des ernsten Lands, aus dem die Cimbern kamen, Die Heiden weit, die Seen im Wald, die klaren, Die grüne Marsch, und rings in blauem Rahmen Des Meers Unendlichkeit, des wunderbaren. Hoch ragen Hünengräber ohne Namen; Und wo man dann getauft die blinden Heiden, Die Kirchen stehn noch, fest und doch bescheiden. Und was Dich in Italien hat entzücket, Und was den Fuss durch Deutschland Dir geleitet, Der hohe Geist, der uns der Welt entrücket, Im Alltagsleben göttlich uns begleitet, Das Herz des einsam Suchenden beglücket, Dem Grössten selber hohem Glanz bereitet — Er ist auch diesen Landen mild begegnet, Der Geist der Kunst, und hat sie wol gesegnet. Kommt denn diess Buch Dir dort zu Deinen Händen, So wird es, mein’ ich, Dir nicht fremd erscheinen. Du hältst die Heimat fest mit Liebesbanden, Bereicherst ihren Reichtum aus dem Deinen — Mir ist die neue Heimat hier erstanden, Gar lieb und wert, im Grossen und im Kleinen; Was da nun Lieb’ und Fleiss zusammenbrachten, Bring’ ich hier dar, Du wirst es nicht verachten.