224 Wörterbuch. Wandleuchter—Wulst. gebrachten Schilde (Wandschild) 166, 12. An dem Arme ist oft, besonders wenn er wieder 2 Arme mit den Lichtern trägt, ein Schild mit Inschrift angebracht s. Abb. 893. — -malerei S 123. schrank S 106, ein in der Wand eingetiefter Schrank, Abb. 1127. Bemalung S 125. — -stütze = Wandpfeiler. — -tabernakel, ein Sacra- mentswandschrank. täfelung, Täfelung an der Wand. Vorlage s. Vorlage. Wandelaltar : Altarschrein mit drehbaren Flügeln, also in der Erscheinung wandelbar. — -fi- guren 564, 10 an einer Uhr: Figuren, welche zu gewissen Zeiten Umzug halten. halle, -laube 2, 177, 32. 447, 5, Halle, Laube zum Spazieren. Wange, Seitenbrett am Gestühl, s. Stuhlkopf. Wappen S 136. — - adler = heraldischer Adler. — -lilien — heraldische Lilien. stein 95, 20, Stein, welcher ein Wappen zeigt. Wardierer 3, 12, Taxator, Einschätzer. Warf, Warft, Werft, der Erdaufwurf, auf welchem die Wohnplätze auf den Halligen liegen; ebenso liegen aber auch, grossenteils von einer Zeit her, wo noch keine Bedeichung eingetreten war, die Häuser (die Würfen, s. d.) auf den Marschinseln und in der Marsch in manchen Gegenden sämtlich, in manchen zum Teile auf Werften. Wasser, heiliges S 53. drachen, drachen förmige Wasserspeier, Abb. 1601. — -ge- fässe S to8. künste S 135. leitung S 131. — -männer, Meermänner, Tri ton e n, aus Metall flach im Profil ausge schnitten , ins Horn stossend, beliebte Ver zierung mancher jüngeren Kronleuchter 217, 26. 2,312,6. schlag, steilschräge Ab dachung eines Gesimses, geeignet zur Ab wässerung 64, 39. 425, 24. — -sims 2, 207, 32. speier S 135. Weberei und Stickerei S 122. Wechselschichten S69, vgl. Schichtenwechsel 320, 2. Wehle, ein tieles Wasserloch, wie solche die Flut, wenn sie über einen Deich bricht, an der Einbruchstelle zu wühlen pflegt 214, 4. 515. « 6 - Wehrkirche S 54 s. bewehrt. — -türm 54, 8, zur Verteidigung dienlicher Turm. Weiblein 2, 582, 5, die Nonnen. Weichholz S 121. — weich profiliert: in der Weise, dass die Kanten abgerundet, und die Uebergänge verglichen sind. Weihbecken S 105, -Wasserbecken, das Ge- fäss zur Aufnahme des geweihten Wassers. Es hat hier oft die Gestalt eines kleinen Tauf steines , so dass nicht selten Zweifel ist, ob ein Gegenstand ein Taufstein oder ein Weih becken ist. Abb. 437. 460. 484. 736. Weihekreuz S 123. 2,40, 5, Griechisches Kreuz, gewöhnlich in einen Kreis gezeichnet, als Zeichen der bischöflichen Weihung in regel mässigen Abständen an die Kirchenwände gemalt und daselbst Gegenstand der Ver ehrung. vgl. Signakel. Weihgeschenke S 107. Weihkessel 260, 27, falsch für ein steinernes Weihbecken; diese ungenaue Benennung findet sich hier öfters. 179, 40: Weihwasser kessel. Weltliches S 129—36. Wendeltreppe S 64/5 = -stiege. Geheime 2, 39°, "• Wendischer Verband S 69 s. Verband. — Bauart S 133. Werft s. Warf. Werkstück ein sorgsam behauener oder zu solcher Behauung bestimmter Stein. Wesersandstein S 67. Weserplatten S 68. Westapsis S 64. — -flensburger Kanzel S 95- Widerlager (der od. das) 95, 39. 238, 33 hier s. v. a. Strebepfeiler. — Widerlage, das Widerlager 392,21, die Mauer, der Mauer teil, der den Seitenschub des Gewölbes auf nimmt. Wimperg (= Windberge), ein gotischer Zier oder Scheingiebel, so in Abb. 853. Windfahne S118. mühle S 70. 161, Abb. 1049. 1067 s. Donnerbesen. — -scheide 261 Anm. = Windbrett? (Brett, welches den Seitenrand der Dachfläche schützt.) Winkel. Winkelfries S 72: statt Rundbogen oder Spitzbogenfries findet sich oft an ein fachen Ziegelbauten des Nordens ein bloss aus Winkeln bestehender angewandt. Win kel, tote s. tot. — - bänder 393, 13, als gemalte Verzierung von Gewölbrippen s. Abb. 65. Winkelkröpfe an tonderschen Kanzeln, die rechteckigen Kröpfe, die in den Winkeln neben den Spitzkröpfen ausspringen (vgl. Abb. 1661). Winkellisene, Lisene, welche an einem Winkel steht, z. B. an einem Chore, zum Unter schied von den Randlisenen. Winkelstriche 40, 5 = Winkelbänder. Wintergilde N. 19, Gilde, welche ihren Gilden tag im Winter hält. Winterstube 2, 447, 2 , Stube, zum Aufenthalt im Winter besonders geeignet. Wirtel 127, 42. 320, 3. 2, 585, 11. in Abb. 1545, die Ringe, welche in der Uebergangs- zeit bisweilen, um Säulen oder Rundstäbe zu gliedern, um diese gelegt sind (s. ge gürtet. Spindelstein). Wirtshausschilder S118. Wittingmannskluft, eine Kluft (Zweig eines Ge schlechtes) in Ditmarschen. Wohld, Wold: Wald (Westerwohld, dänisch. Wohld, Osterwohld). Wölbung S 77/9. Wolf S 160. Wulst, Rundstab; halber Rundstab. — -rip pen S 78. Abb. 1666.