In den hier folgenden Sach-Zusammenstellungen, bei deren Anlegung die philologische Verfahrungsweise der alten Holländer, die nun einmal die Lehr meister dieses Landes sind, geleitet hat, ist in der Ausführlichkeit fast so weit gegangen, als möglich war. Sie sollen jedoch immer über das im beschreibenden Teile selbst Enthaltene nur eine Übersicht geben, und es wird nicht als Aufgabe des Zusammenstellers betrachtet, dem Leser in der Geschwindigkeit auch noch die ganze Archäologie der Kunst so nebenbei beizubringen, oder dazu zu ver helfen. Daher ist auch auf weitere Verweisungen verzichtet, und Ausführungen sind im Ganzen nur zugefügt, wo dabei auf Landeseigentümlichkeiten hingewiesen werden kann. Nichtsdestoweniger werden, bei dem überraschenden Reichtume des Landes, viele Abschnitte durch die Reihe der Gegenstände selbst einen vollen Überblick gewähren. Auch das Nachmittelalterliche ist nicht übergangen, über haupt kein Gesichtspunkt, von dem man wusste, dass er von jemanden könne eingenommen werden; man wird aber bemerken, dass hier, nach der Wichtigkeit, die nun einmal im Ganzen mit dem Alter abnimmt, wie schon in der Beschreibung selbst, mehr Freiheit gewaltet hat, und dass für manche Reihen nur Beispiele gegeben sind. Überhaupt aber sollte hier zwar, ohne Scheu vor der undankbar scheinenden Mühe, der Gebrauch des Buches und ganz besonders das Studium der Gegenstände selbst angeregt, erleichtert, fruchtbar gemacht, aber nicht er setzt werden. Im Inneren der langen Reihen seine Einteilungen zu machen und Ver feinerungen einzuführen, ist Sache des Benutzers. Es ist hier hie und da, wie bei den Kanzeln, eine Einteilung vorgeführt; bei anderen Gegenständen wieder aufgegeben. Dieselbe Rücksicht allenthalben zur Geltung zu bringen wäre Sache mehr als eines Menschenlebens; hier haben schon die Register selbst eine nicht gewöhnliche Aufgabe gebildet. Dass sie, je nach den Bedürfnissen, dem einen hier, dem anderen da zu weit oder zu eng sein werden, ist natürlich und muss so sein. Leider war es unthunlich, die Kreisangaben auch hier, wie im Texte, bei zufügen ; die Einzelnen, welche die Teile des Registers gebrauchen, werden sich also oft bequemen müssen, das an handlicher Stelle für sie angebrachte Orts register zu befragen und werden sich dieser kleinen eigenen Anstrengung auch nicht scheuen wollen. Ein Abc-Register zu diesen Sachübersichten gibt unser den Schluss bildendes Wörterbuch. ABKÜRZUNGEN: A. = Altar, bar. = barock. E. = einfachster Grundriss. . got. = gotisch. Grdr. = Grundriss, h. = hergestellt. K. = Kirche. Kzl. = Kanzel. Mal. = Malerei, n. = nachträglich. Rel. — Relief. Relq. = Reliquien. Ren. = Renaissance. Rocc. = Roccoco. rom, — romanisch. Schn. = Schnitzwerk. Sdst. = Sandstein, sp. = spät, spb. = spätbarock, spg. = spätgotisch, sptstg. = spätestgotisch. Tfe. = laufe. Tfst. = Taufstein. Ü. = Übergangsstil. V. = Voller romanischer Grundriss. Z. Zgl. = Ziegel.