m welchem gczeiget wird , ! c . 129 beste erkenne ! , kan und weiß uns auch wieder aus dem Verderben zu reisten , und weiß , wie dieses möglich ist , wenn es anders möglich ist , daß wir wieder von dem Verderben besreyet wer - de» können . Es soll dieses alles in diesem Ab - schnitte in gehöriger Ordnung abgehandelt wer - den . Es soll gewiesen werden , daß wir wieder ans demVerderben gerissen werden fönten . Es soll aber auch gezeizet werden , wie dieses gesche - he» wüste , nichl nemlich durch die Natur , sondern durch eine göttliche , geoffeubahrtc Genugthuung , an die wir gehörig glauben müssen . § . 8' . Unsere gautze Unglückseligkeil kömmt daher , weil wir GOll und der Natur , und also denen Gesetzen der Naiur nichl gemäß gehandelt haben . ( §• 2S . Z8> Z6 . seqq . ) Gleichwol konlen die Menschen wesentlich betrachtet , diese Gesetze be - «dachten . ( § . 40 . 41 . ) Es kam ihnen daher nicht wesentlich zu , daß sie unglückselig waren , sondern hatten sich durch ihre Handlungen i» das Verderben gesetzet . So wenig aber sie sich durch ihr Wesen selbst unglückselig zu schätzen haben , so wenig kömmt ihnen auch diese Unglück - seligkeit an sich nothwendig zu . Denn was an sich nothwendig ist , muß durch das Wesen eines Dinges bestimmt so , » . Wir sind also zufällig unglückselig . Nun ist es zwar an dem , daß wir durch die Natur nicht wieder von diesem Ver - derben gebracht werden können , «ls welches mit I vielen