Vsn dem Begriffe der wahren Rel . 4 ; wenn wir uns dererMillel nicht bedienen , che sie »IIS zur Erhaltung desselbigen darbietet . Was helffe» sonst die besten Mittel , wenn man sie nicht gehörig gebrauche , ? Man bedienet sich aber derer Mittel , die uns die Religion darbie - lel , nicht , wenn man denen Pflichten dcrselbig - n nicht nachkömmt , und also nicht vollkommen ei - frig in der Religion ist . ( K . 2 e . ) Daher kön . nen sich nur die vollkommen Eifrigen in derRe - ligion die Glückseligkeit versprechen , welche die Religion darbietet . § . Z> . So groß aber die Glückseligkeit derer ist , die in der wahren Religion vollkommen eifrig sind , so groß ist im Eezentheil die Unglückseliziei ! de . rerienigcn , die die Religion erkannt , die wahre angenommen , und doch darwider gehandelt ha - ben . Es sündiget allezeit einer , der der wah» ren Religion zngethan ist , mehr , wenn er wider die Gesetze der Religio» und derNatur handelt , als einer , der nur blos die Natur zur Richtschnur hat , denn je grösser die Verbindlichkeit ist , die jemand übertritt , je grösser muß auch die Straf' fe feyn , die darauf erfolget . Dieses ist aus dem Recht ! der Ratur bekannt . Nu» hat eincr , der der wahren Religion zugethan ist , allezeit eine grossere Verbindlichkeit der Tugend zu folgen , als einer , der sie nicht erkannt und bekannt hat ; f§ . 29 . 11 . ) folglich muß einer , der der wahren Religion jugeihan ist , und doch darwider han .