S7 Ander fen / wtdcr HttßogFriderich von Österreich . Nach solchem belagerten die Eydgenossen die Stäkt im Ergow / Brem / Garden / Mellin - gen / Surfte / Susingen I Htawiltn ( } büi$l Brück vnd Baden / vnd namen sie inn zu han« den des Kayftre vnd dem Reich . Hirzwischen kam Bapst Johannes von Schafhausen zu ^auffenbcrg / vnd darnach gen Freiburg in das Breißgöw / vnd schrieb hinder sich gen Cvstens ein Rcubrif / ein Bapsiliche Bullen / wider das ( . oncilium , vnd als er wolt vber Rein zu dem Hertzogen von Burgund rei - ten / wurde er vbereilet vnd ausgespehet / ge - fangltch in die ReichenAw geführet / darbe - halten . Dann als Hcrtzog Friderich fahe / daß der König mit allen Fürsten wider ihn war / gab er sich dem Konig zu Gnaden / vnd schwur auchden Babstwioergen Costentz zu bringen . Vnd nach vemc seine fene lafier wo ! examinirt / wurde er entsetzet des Pabjtums / vnvPfaltzgraf Ludwigen dem Executori ves Conciliums vberantwortkt / daß er ihn solte beware« . Also legte er jhn Z . Jahr gefangen in daß Schloß Manheim / das am Rein ligt / andem ort / da ver Wecker BapstIo - m den Rein flcust . Erhatteein solch harte igSSSÜ gefengnus / daß man in vreyen Iahren kein gefangen . Mensch zu jhme gehen liß / oer Mtt chine re - den kunvte . Doch waro er zu letzt erbetten von dcm pfaltzgraftn vnd KonigSigmunv / vnd entledigt aus der gefengnus I vnv kam gen Rom zu demPabti^larrino , welcher dasLonciliuln gesetzt hatte / vnd demütiget slch vorjhm . Da wurde er zum ? usculaner Bischoff gemacht . Die andern schrewen / daß jhm vnderwegs in Italia , ehe er zum Graf von Pabst kam / vergeben worden . In diftm Ll - ue j«m Lvncilio Machete König Sigmund den stacht " Grafen vonCleue zum Hertzogen . Abschied RecefTus von dm gemeinen Hense - ( Stt . , 4 , 8 . fietten / gemacht vnd geschlossen im Aar vn - sers> ? errnC C C C . X V111 . & f Iohan . ßaptifta : GebuM / in Lübeck Jti Tag vergadderk / de« Dflaufs hat« ben in ven Steten der Henfta . I»em dtser erst , , 447 , Artlcul ist auch An . X L V11 . Afcenßonis Domini verrecessee / vnv tm Zahr LXX Bartolomei binnen L - ubeck in vouert / vnsern an« dern also lauernd . BlÄhm IttM / Ob einiger Mann oder mehr / vffauf / sorg - Straf . liche Vergatterung oder verbünvnus macveten / in ci . Niger St«« gegen den Räch v»id des Raths Stand Macht vnd Herrligkeit zu verfangur / daß man be» «eisen mochre / oder da sie vorflücdng vmbe worden / dlse ^euce solte man in keiner HenseStatt leiden / mehr man fol sie richten in ihre hogeste . Vnd ras sol man auch halten mit denen / so solche sorgfel . tige Vergatterung wüsten vnd nit anmeldede - Wer «s . daß einige Statt die in der Hensenit were / also - Buch> 58 dennlene gegen ber Hense Stätt willen samptlieh oder besunder enchilte oder hauset« vnd heg<te / so soll kein Hense Statt mit derselben Stau emige Ge . melnschast oder Handtrung haben / alldieweil sie al . so solche Uiif einen oder mehr in ihrer Statt leiden . Item da ein Rath gany oder zum theilin einer HenseStatt von den Bürgern oder Einwohnern derselben Statt entwaltiget würde des Rachesiuls / mit was gewalt das geschehe / die Statt soll darninb aus der Hense seyn / vnd die andern HenseStttt sol - lmmit der Statt Bürger« vnd Einwohnern / da die gewalt geschehen ist / keine Handlung oder gemein» schafthaben / vnd auch in ihren Sterten oder gebiet nitleidennoch gelaiten / so lang biß der Rath / alle o« der tum thcil das encwclciget / wider in jhreMache vnd Würdigkeit gekommen s<y / in aller maßen / wie det Rath oder das theil beuor aller freyeste vnd ehr« lichste waren / ehe der gewalt geschach / vnd der Hense genug zu thlm vor die Gewalt vndVngehorsam . Item discr nachgeschriebene Ar«iculist ? ? euvnd Änno 47 . in Lübeck befurl vnd geschlossen . Item / Da einRath m einer Statt von den Bür» gern oder Einwohnern derselben Statt vnmechtig gemacht worden were / in dem Regiment vnd ver» wesen I oder sunst Freyheiten , vnd Herltchkeiten ver . botten würden mit drang vnd gewalt / die doch Rath« mannen bleiben / nach dem daß der Rath nit so mech» tigvnd in solcher Freyheit vnd Herliqkeit ist als be« «lor war / so sollen der Statt Rath Sendboten / da die Statt vnmechtig ist / obgleich den Sendboten der andern Hensen Stedt nit zu Räch gehen / vnd man soll der Stall Bürger vnd Einwohner ver - manen / daß sie ihren Rath lasen bey jhrm Regt» ment / Freyheiten / vnd Herlichketten / da er von ge» drungen ist / vnd daß sie der Hense der Oberteil vnd solch gewalt verbieten . Vnd thun sie das nik / so soll die Statt ausser Hense sey» / vnd die anderu Hensestttte sollen darnach mit der Statt Bürgem oder Einwohnern keine Handlung oder gemeinschasc haben / vnd sie auch in jren Stetten oder gebiet nicht leiden / noch gelaiten / so lang biß der Räch widerko« men sey zu den Freyheiten / HerttchkeitenviidRegi - mem / als das sie vor dem drang oder gewalt pflag zu ftyn / vnd der Hense genug geschehen sey der vber» trettung vnd sülfwalt . Item / In welcher Hensesta« der Rath oder die Scan das höchste gericht hat / die Statt soll richten oder richten lasen den Haiiptinan solchen vorge« schriben gewalt an ihr hochste / odtr die in ihrem ge« «cht beherder werden . Wer eS aber / daß der Rath oder die Statt solch gericht nicht heite / sondern er ge . höret «wo anders hin / so soll der Rarh doch bearbei« ten bey dem gericht so vil man kan / daß sie mit dem gericht an ihr hoheste gerichtet werden , vnd beuor» - an sollen sie jhre in ihrer Statt vnd gebiet nit lei . den . D