§ . 2 . Wenn ein Gesetzgeber gewisse Thierarten zu essen erlauben oder verbieten will ; so muß er sie be - stimmt , und mit bekannten Namen angeben . Dies hat VT / oje gethan , und die in der Wüste theils zu Hause gehörenden , theilS die hanfigen fremden Heuschrecken in seinem dritten Buch Kap . XI , 21 . 22 unter vier Hauptabtheilungen ge - bracht , ihre Untergattungen oder Spielarten aber , welche leicht zu erkennen waren , verschwie« gen . Diese Aussonderung seht allerdings mehrere ihm und seinen Zeitgenossen bekannte Heuschrecken - Arten voraus , indem er sich sonst eines allgemei« nen Ausdrucks : ihr dürft alle geflügelte schrecken essen , würde bedienet haben . Ware der Nachricht des R . Cbaninät ) * ) zu trauen ; so hatte es damals , als die Juden in die Babylonische Gefangenschaft wanderten , 8°o reine oder zu essen erlaubte Heuschrecken - Gattungen ( D * 03n " 0 * Ü ) gegeben , welche , wie er vorgiebt , aus besonderer Liebe zu ihnen , insgesamt mit ihnen nach Babel gezogen , und wieder zurück nach Canaan gekehret wären , welche folglich einheimische gewesen seyn müssen . Wenn man freylich nach Art einiger Entomologen zu den Heuschrecken die Gryllen , Ci« caden , Libelluln und Käfer mitrechnet ; so möchten wohl so viele und noch mehrere Arten herauskom - mm , und in dieser Hinsicht verdiente R . Chani - nah * ) Im Jerusalemischen Tbalniud S & I . 69 . Col . 2 . Zeile 34 . ? c . verql . Ecka Rabbachi S & I . 55 Col . j . 3 . 5 . der Franks , a . & . Oder Auög . v . I . 169 - ,