der letzten unter den Postbeamten an , den Postknechten ; so groß ist das Vertrauen , welches jeder Welt - und Staats - bürger auf die Sicherheit der Postanstalt setzt . Auch das Zeitverhältniß ist bei dieser Anstalt ein wichtiges Element der Einrichtung . Außer der geistigen und körperlichen Gesundheit giebt es für die Wirksamkeit der Menschen kein kostbareres Gut , als die Zeit . Unaus - haltsam und unwiederbringlich rollen Minuten , Stunden , Tage , Monden , Jahre aus dem Rade der Zeit hinab in das Meer der Vergangenheit . Wie oft hangt ein wesentliches Interesse des Staates , oder irgend eines Individuums , wie oft hangt Wohl und Wehe , selbst Leben und Gesund - heit davon ab , daß eine Mittheilung oder Sendung , daß ein Reisender , namentlich ein Eilbote , in der kürzesten Zeit - ftist an einem bestimmten Orte eintreffe , wozu nur eine zweckmäßige Einrichtung des Post - Instituts verhelfen kann , das aber oft durch seine monopolistische Tendenz selbst ein Hemmniß wird . Wie laut und bitter ist nicht oft die Klage , wenn ein Brief , ein Zeitungsblatt , ein Pa - ket einen Posttag spater kommt , als es könnte ; gerade oft wegen jener Einrichtungsart ! Aus allem bisher Gesagten geht nun die unermeß - liche und folgenreiche Wichtigkeit des Post - Jnstituts in welt - wie in staatsbürgerlicher Beziehung unwiderfprech - lich hervor , . und es ist demzufolge unlaugbar eine der sten Pflichten jed«r Regierung , auf das Aufmerksamste und Thatigste dafür zu sorgen , daß der Gebrauch dieser , alle Arten des innern und äußern Staatsverkehrs so mäch - rig fördernden Anstalt , allen Staatsbürgern möglichst er - leichtert werde . Und diese Erleichterung wird hauptsächlich bedingt durch möglichste Wohlfeilheit und Schnelligkeit der Förderung von Briefen , Gütern und Reifenden , so wie