16 det sich folglich ganz unbestreitbar nicht minder selbst , als sie den eigentlichen , für Volkswohl und Cultur sv' endlich ersprießlichen Zwecken und der ganzen wahren Be - stimmung des Postinstituts dadurch entgegenwirkt . Das Postwesen sei also keine Steuer , sondern eine Staatspolizei - Anstalt , mit Ersatz der Kosten und Sicherheit ihrer Subsistenz , d . h . einer Assecuranz - Prämie als Bestandteil der Rente und des Tarifs , welche die Anstalt gegen Unfälle und Verluste deckt . Das Postwefen fei ausschließlich dem allgemeinen Bedürsniß des geistigen und G ewerbs - V erkehrs gewidmet ; der Staatsbedars soll auf dazu zweckmäßigeren und geeig - neteren Wegen erhoben werden . Die Finanzirung des Postwesens aber , und ins - besondere die Regie desselben , als Steuerart und indi - rectes Steuermittel betrachtet , tragt ohne Widerrede das gemeinsame Gebrechen der Pluralisirung zweckwidrig orga - nisirter , besonders der indirecten Steuern in sich . ders wirkt sie durch eine doppelte Vertheuerung ( der Briefe und der Gegenstände des Briefwechsels ) nachtheilig zurück , sowohl auf die allgemeine Gütererzeugung im Staate , als auf ihre eigene Finanzproduction . Denn die Post - regie reagirt , in Folge der Theuerung des Tarifs und ihrer Verrichtungen l ) auf den Zinsersatz , welcher sür den Vorschuß der Auflage oder Steuer im Gange des Han - dels angerechnet wird . Weil nun aber eben der Gegen - stand , namentlich eines Handelsbriefes , durch die erhöhete Posttaxe vertheuert wird , welches wieder in Beziehung auf die Finanzirung oder mit den Wirkungen des Ab - gabe - Systems steht , so wirkt jene Vertheuerung mithin auch 2 ) auf alle übrigen Producte , und vermindert dadurch die Produetion , also die wohlthätigen ökonomistischen Fol - gen derselben . Und eben so nothwendig vermindert jene Uebertheuerung 3 ) den Gebrauch des Postinstituts , also