gestochen , mit der Unterschrift : Templum Veneris , ist Kunstfreunden der Gegenstand dieses reizenden Bildes nugsam bekannt . Die Fülle des Schönen und der reichen • / weckvollen Zusammenordnung der von Flüssen schnittenen , mit Gebüsch und Baumgruppen besetiten Gründe und höherer Seeufer , auf denen Tempel und bäude prangen , in dieser durch reiche Staffage belebten idealen Landschaft , vermag ein Grabstichel , wie der Gmelin'Si zusagender dem Blicke und Geiste zu entfalten , wie die beschreibende Feder es kann . Möge daher nur die Bemerkung Raum finden , dais sehr gelingend das Bestreben einer getreuen Nachbildung sich dem geübten Unternehmen lohnte , um so mehr , da er den Geist der Sache . und der beabsichtigten Wirkung , ganz aufgefafst zu haben scheint , selbst ohne Zweifel ein ster Beobachter der Natur war . Deshalb gelangen auch Färbung und Beleuchtung , glücklich zusagend in selben Maafse , wie der Auftrag der Farben , der geübten Hand . Höchst empfehlend und zusagend zeigt sich sein Werk . 25 . Salvator Rosa gehalten . Auf Lein , hoch , breit 7\\ Zoll . Auf dem Vorgrunde einer , an wechselnden Gegen * ständen reichen , italienischen Landschaft mit weitem sichtsfelde , rasten , ganz nahe dem Auge , auf einer erhöhung , aus der ein alter abgestorbener Baumstamm hervorkömmt , Jäger mit ihren Hunden . Gleiche Staffage bemerkt man auch auf dem etwas entfernteren , flachen Grunde , der am Fufse hoher , mit Bäumen und Buschwerk besetzter Felsparthien , die zur linken Seite des Bildes sich erheben , sich ausbreitet , und der von einem Wksset bespült wird . Durch letzteres füllt sich der mittlere Theil des Bildes , und werden die buschreichen Erderhöhungen de * rechten Seite vom gegenseitigen Grunde getrennt . Auf den1