— 23 — Gätchens . Wat iS da los ? Emilie . Denke Dir nur , selbst gegen baares Geld ioHtc mir der Bäcker nicht geben , was ich haben wollte . £r sagte : für uns wären Syrupskringel gut genug . Ein Kaffee mit Syrnpskringel , das Uberlebe ich nicht ! Gätchens . O , das macht nix , die smecken ganz scheun . 3o lange der Mensch noch Syrupskringeln essen kann , >da sieht es noch nicht zum Schlimmsten aus . ( Van hört eine Hautglocke , doch nicht zu laut . ) Emilie . Herr Gott ! da geht die Thür , die Gäste Wommen . Es ist entsetzlich ! ( Legt die Kringel auf den Teller , bringt den Korb weg . dann ab . ) Gätchens . Na , ich bleibe nun also bei Ihnen , seggen Se mal , Herr Grünstein , op 'n Bett sünd Se woll nich mricht ? Grünstein . Na , das fehlte auch noch , daß ich für die Polizei am Ende gar noch Betten halten sollte ! Gätchens . Na , bat maakt ook nix ; dat Sopha is ook good genoog . Grünstein . Sie wollen doch nicht auch die Nacht hierbleiben ? Gätchens . Ja natürlich ; ick bliev nu überhaupt so lang hier , bitt Se betaalt oder sick bankerott erklärt . Sccnc 7 . Vorige . Emilie . Frau Möller . Emilie . Ach wie schön ! liebe Madame Möller , daß Sie da sind . Frau Möller . Ach , ich komme wohl noch ein bischen srüh ? Liebe Madame Grünstein , es freut mich , Sie wohl zu sehen . Herr Grünstein — sehr angenehm !