37 noch langes Stehenlassen im Vakuumexsikkätor zum Erstarren zu bringen. Analoge Versuche, so mit Zimmtaldehyd und Salicylaldehyd, riefen dieselben Erscheinungen hervor. Wiederum schied sich unter starker Erwärmung ein Öl ab, das Fehling’sche Lösung nicht mehr reduzierte, aber trotz vieler Bemühungen nicht in festem Zustande zu erhalten war. In beiden Fällen war der charakteristische Geruch der Aldehyde kaum mehr bemerkbar. Benzoyl-Verbindung. CE1 3 —G;H 4 —N—CH 2 —COOC2H5 I Nti —CO.C0H5. Die Darstellung dieser Verbindung gelingt leicht, indem man auf zwei Moleküle Ester ein Molekül Benzoylchlorid ein wirken lässt. 2[CH S —C«Hi—N—CH2—COOC2H5] f C«fi 5 . COC1 I nh 2 = CH 3 —C.Ü4-N—CEU-COOC2H5 1 NH—CO—Ceti, +CH S - C„H 4 -N- CH 2 —COOC2H5 NHa . HCl. Zur Ausführung des Versuches wurden, 3 g einer zehn prozentigen absolut ätherischen Benzoylchloridlösung in der Kälte zu 1 g Hydrazinoester, in ca. 10 ccm absolutem Äther gelöst, allmählich hinzugegeben. Man schüttelt dabei tüchtig durch, kühlt gut und be schleunigt die Abscheidung durch intensives Reiben mit dem Glasstabe an den Wänden des Gefässes. Nach einiger Zeit trübt sich die Lösung und es scheidet sich eine krystallinische Masse ab. Nach dem Abfiltrieren des Niederschlages wird der selbe mit kaltem Wasser gewaschen und dadurch von dem