ÄÂ~ 2713 r nen, und ſich durch eine Unterſuchung bewähren;- da; wenn gleich der Weg selbſt etwa 3 Meilen länger werden würde,, | dennoch auf dieſem Wege in Betracht kommt, daß bereits un- gefähr 4 Meilen mit Steindamm belegt ſind, deren Umwand- lung in eine Kunſtſtraße mit sehr viel geringern Koſten zu er- reichen iſt, daß ferner die Planirung des Weges mit viel ge- ringern Koſten erlangt wird, und daß dieſe Straße durch Ge- genden führt, wo, wie z. B. bei Lockſtedt , Hennſtedt, Lang- wedel ein großer Ueberfluß des Materials vorhanden iſt. Ob übrigens bei der Anlegung 'einer Kunſtſtraße nicht auch die vorberührte Frage über den zu verhoffenden Canal einige Be- rückſichtigung erfordern möchte, dies dürfte niche ganz auſſer Beziehung liegen. Können die angedeuteten Localverhältniſſe und Umſtände einiger Erwägung werth geachtet werden, ‘und ſînd ſie ſo begründet, daß ſie von wesentlichem. Nutzen ſowol * ' dem allgemeinen Beſten, als der Anlage der Kunſtſtraße und deren Förderung und Erhaltung verſprechen, dann. kann nur dle Berückſichtigung. eintreten, ob für den Hauptzweck eine ſolche Richtung der Kunſtſtraße nachtheilig werden könne, d. h. ob bei der Verlängerung des Weges einer Beſorgniß Num. zu geben sey, daß deshalb der- Zweck, die Tranſitfuhr von Hamburg auf Kiel zu leiten, verfehlt werden würde. Daß aber dies nicht zu besorgen seyn könne, möchte wol als aus- gemacht angenommen werden können, da ſowol Frachtwagen. als Reisende ſchwerlich die Kunſiſtraße verlaſſen möchten, um 3 Meilen zu ersparen, wo ſie einen Weg von 13, Meilen durch tiefen ſchweren Sand zu machen haben. . Sinuſörende Dructfehler. S. 214. 3. 8 f. Iütland 1. Hataud.