Ä s , Dahin gehören folgende: Daß das Kloſter frei seyn ſollte von aller „„Beſchwaring ‘“, was die Güter besitzenden Klö- ſter keinesweges waren, so wie, daß demselben unterſagt. war, irgend eine Art von „Erffgrund“’ zu besitzen; ferner, daß das nach Neumünſter versetzte Kloſter nur aus 20 bis 24 Personen beſtehen sollte, damit es den dortigen Einwoh- . nern nicht „„in der Vöding ‘7 zu schwer fallen mögte; ends lich, daß sie, die Nonnen, nicht „buten de Stat oder Wik- bilde’ gesandt werden sollten, als nur „in groter Not‘!;z denn welche andere Noth hätte wohl die Sendung einiger (8) Nonnen aufs Land veranlassen können, als Hungersnoth im Kloſter, wenn etwa zu Zeiten das Betteln am Orte nicht das Nothwendige zur „„Vöding‘“ einbringen sollte? Frei- lich iſt in der Urkunde auch von Arbeit die Rede; allein in Hinsicht auf Mönche und Nonnen iſt das weiter nichts, als. ein euphemiſcher Ausdruck für ,, betteln’, was insbesondere in dem gegenwärtigen Falle auch daraus klar hervorgeht, daß die Nonnen, wenn sie durch Arbeit sich ihren Unters halt verdienten, den Einwohnern in Neumünſter unmöglich „„in der Vöding /“ zur Laſt fallen konnten. . Das Plöner Kloſter war also ein Bettelkloſter. (°) - “t Aber auch das Nonnenkloſter, das laut jenem Dos Fumente sich vor 1535 in Neumünſter befand, war ein Bettelkloſter; denn in den, oben aus dem Dokument ange- führten, Worten wird ausdrücklich von dem Neumünſterſchen, p ~~ ! ! (8) Es wird in der Urk. auch auf den Fall Rückſicht genommen, daß die Nonnen in die Nothwendigkeit kommen könnten, eiue . Nacht über auf dem Lande zu bleiben; in dem Falle ſollten näm- lich zwei Nonnen zuſammenſchlafen. Spricht nicht auch dieſer Umſtand dafür, daß ſie aufs Land gingen, um zu betteln? Denn was können ste ſonſt ſo lange auf dem Laude zu thun ; gehabt haben ? ® Lrrüute streit: U tucvetnibia"tt üctitätet Ö wesen; deun beide gehörten zu einem und demſelben Orden.