. I ân ihre Stelle getreten, denen freilich der wesentlichſte Theil ihres frühexen Gesſchäftskreiſes fehlt, nämlich. die Gerichts- hegung. Die Schöffen stehen den 12,46, 20 oder 24 Kirch- spielsgeſchwornen des alten Dithmarſchens gleich. Bei dieser Uebereinſtimmung muß mithin eine genaue Kenntniß der Berfaſſung besonders von Herzhorn und Sommer- und Grönland in manchen Beziehungen über die diznarf iſche Worzeit Licht verbreiten können. j Daß das Holiſche Recht in seinem Urſprunge mit den in früheren Jahrhunderten geſchehenen Ansiedelungen vm Niederländern zuſammenhänge, kann jetzt als allgemein an- erkannt betrachtet werden. Diese Ansiedelungen darf man aber nicht als auf die ganze Rremper Marſch sich erſtreckend ansehen, und dennoch hebt die Verordnung das Holliſche Recht in solcher Allgemeinheit auf. Es bedarf das einer ausführlicheren Erklärung, die hier jedoch nur mit einigen Grundzügen angedeutet werden solle. Daß diese Gegenden unféres Landes nebſt dim angrän- zenden Dithmarschen schon sehr früh mit dem Stift zu Bre- men in Verbindung geſtanden haben, iſt selbſt nach den uns erhaltenen Urkunden unzweifelhaft. Faid aber solche Ver- bindung Statt, so muß auch das bei diesem Stifte ähnliche Hofrecht hier von wesentlichem Einfluſſe auf die bäuerlichen Verhältnisse gewesen seyn. Die älteſte Darſtellung dieses Hofrechtes findet sich nur in den mit den einwandernden Niederländern abgeſchloſſenen Verträgen, und, wir sind, da . die Analogie des ganzen Deutschlands dafür spricht, volkom- men zu dem Schluſſe berechtigt, daß in den erzbischöflichen Besitzungen die bäuerlichen Verhältniſſe sich im Allgemeinen auf eine sehr übereinſtimmende und gleichmäßige Weise ge- . bildet haben. so wie daß ähnliche Rechtsgrundsätze von Bre- j men nach Neumünſter, das nicht blos kleinere Veſtstngen ſtellung als Kirchſpielſchreiber hertähres; da dieses. ant : friher vom Küſter oder Capellan verwaltet ward, ! . ' j ..; % if (.