© h 10 |F brachten die Nachricht von der getroffenen Wahl nach Got- korf und die Prinzessin geruhete solche anzunehmen. Die Ritterschaft kaufte darauf das schöne, zuletzt von dem Chur- fürsten von Hessen bewohnte, vormals Schildensche Haus und bot dasselbe der durchlauchtigen Coadjutorin an, die es auch huldreich annahm. ] Im November bewilligte der König der Schleswig-Hol- steinischen Ritterschaft die nachgesuchte Erlaubniß, den Kanze- leipräsidenten Kammerherren von Mösting in ihr Corps aufnehmen zu dürfen, worauf derselbe förmlich recipirt ward, C. C U§ In Altona brach in der Nacht vom 12 auf den 13. März in einem Keller an der Palmaille Feuer aus, welches ohne die schleunige und geschickte Anwendung der sehr guten Lösch- anstalten, leicht dem schönsten Theile der Stadt hätte gefähr- lich werden können. Beim Erbrechen des Kellers fand man die Bewohnerin desselben, eine ältliche Wittwe, ermordet und beraubt, wodurch es außer Zweifel gesetzt ward, daß das Feuer absichtlich angelegt war, um die Spuren des Verbre- chens zu vertilgen. Der Thäter ist nicht entdeckt worden. Am 7. Mai entstand Morgens um 2 Uhr in Glückstadt Feuer in einer Oelmühle, die nahe bei einem gefüllten Pul- verthurme klag. Durch thätige Mithülfe einer Compagnie der Garnifon und der Matrosen von den Königlichen Kriegs- schiffen, ward den weitern Fortschritten des Feuers Einhalt eur und dem zu befürchtenden großen Unglücke vorge- Am 15. Juni brannten in dem Flecken Lügumkloster 57 Häuser ab. Der Altonaer Bürger und Jollenführev Carsten Dierks ward in der Nacht zwischen den 49, und 20, August in sei-