ÂÔ h(96 ut geschrieben wer, die Staphorst genau unterscheidet, ohne. daß er verjucht har, die einzelne Stücke mit einander zu verbinden. Das Fragment, welches diese vier Kirchen, und keine andere verzeichnet, hat eine solche Stellung erhalten, als gehörten ste zu Holstein, obgleich schon dert Lauf der Stör dafür entscheidet, daß es Stormarnsche Kirchen sind. In jenem Verzeichnisse nun werden alle Gemeinden in ber Wilstermarsch zu Stormarn gezählr. Die Kirchen der Wilstermarsch sind zwar auch in einem eignen Fragmente ver- zeichnet, und man könnte glauben, daß auch dieses versetzt und ein Theil des heifeitischet Verzeichnisses sey. Dagegen streitet aber, daß das Fragment mit zweien Gemeinden Bole (Herzhorn) und Neuenkirchen beginnt, ‘die in der Cremper- marsch und also in Stormarn belegen sind, auch schließt es mit der Kirche Heiligenstedten, welche eben so unbestritten in Stormarn liegt.. Zu neuern Zeiten kommt der Name Stormarn in einer viel beschränktern Bedeutung vor als ehedem. Vorzugsweise werden die Aemter Tremsbüttel, Trittau und Reinbeck die stormarnsche Aemter genannt, wie denn das für die Kirchen dieser Aemter und einige andere in jener Gegend errichtete Consistorium das stormarnsche heißt. Dieser Sprachgebrauch ist wahrscheinlich bei den großfürstlichen Behörden entstanden, weil jene Aemter die einzigen’ waren, welche das großfürstliche Haus in Stormarn besaß. 9) Einige Nachrichten das Kirchspiel Bergstedt betreffend. j Aus Mittheilungen des Herrn Pastor Dose. _ In Staphorst hamburgischer Kirchengeschichte I. Bd. S. 461 u. 467 kommen einige Nachrichten vor. Es wird, wie von andern holsteinischen Kirchen, so auch von Bergstedt, angegeben, welche Zehnten das Kapitel aus der Gemeinde zu erheben hatte und wie viel der Dompropst aus den Einkünf- ten des Gnadenjahrs erhielt. Er sollte den vierten Theil ha- ben, und bekam von Bergsteot 40 m. Die ganze Einnahme des Predigers ist also im Iahrei3t7 zu 160177)4 berechnet worden, welches nach jetzigem Gelde 640 z S. H. C. betragen würde. In dem Kirchenarchiv befinden sich noch einige merkwür- dige Urkunden. Das älteste ist ein Schreiben des Abt C....*) zu Stade und Vicebischoffss von Hamburg aus dem Jahre 1256, daß, da die Kirche zu Bergstedt bei ihrer ersten Eiiweihung In den vermischten Abhandlungen zur Geschichte Bremen und sy::hets ster: S. 123 wird 1267 der Abt zu Stade Theo-