M J 59IJ7. L Der Generalstaab der Armee besteht noch jetzt nach der hier angegebenen Einrichtung, die Armeeeintheilung nach Dis visionsdistricten aber scheint bei der nachmaligen Wiederkehr des Friedens nicht eingetreten, sondern die ältere, nach Ges neral-Commando-Districten beibehalten zu seyn. Von größerer Wichtigkeit war. die Verfügung vom 15. Februar, wodurch die bisherige Landwehr aufgehoben und die anderweitige Einrichtung dieser Abtheilung des Wehr- standes, angeordnet ward. In Folge dieser Verordnung gingen die, als eine besondere Abtheilung der Kriegsmacht bestehenden Landwehrregimenter ein; anstatt derselben wur- den in den Herzogthiümern von der zum Landwehrdienst auserssehenen Mannschaft, acht Infanterie Bataillons, ein Jägerbataillon, ein Bataillon leichter Infanterie, sechs Coms pagnien Artillerie und eine, mit dem Langelander Infanterie Bataillon in Verbindung zu setzende Auxiliair Compagnie, neu errichtet. Diese Bataillone wurden den Infanterieregi= mentern und leichten Truppen, welche aus den Herzogthü- mern recrutirt werden, so wie die Artilleriecompagnien, der holsteinischen Artillerie-Brigade, annectirt, unter der Benen- nung Z3tes und Ates Bataillon der Regimenter, 2tes Batail= lon der leichten Truppen, und Holsteinisches Artillerie-Bas« taillon. Jedes dieser Bataillone soll 800 Mann wirklich zum Dienste enrollirte Leute, außerdem aber 200 Mann als Ueber- zählige haben, um die entstehenden Vacanzen sogleich besetzen zu können; diese Mannschaft wird bei jedem Bataillon in 4 Musketier- und eine Zägercompagnie eingetheilt. Zum Dienste bei den annectirten Bataillonen sind pflichso tig: alle von den Linientruppen entlassenen oder künftig zu entlassenden Landfoldaten ; alle nach der Verfügung vom 13. Novbr. 1807 zur Landwehr verpflichteten Leute. und endlich