Ä i L münen vergütet, für Reparaturen 1584 m, Brandgelder 500 mj{, Zinsen 1182 1ms{, andere Ausgaben 1280. mt und 1400 mt, im Ganzen 53,353 amm. . In dem Jahre sind im Durchschlag 470 Gefangene gewe- sen, welche jeder gekostet haben 32 mf: 4 /s bis 15 1mj(, der Ver- kauf der Fabrikate brachte netto 1300 ms4. Von den Ge- fangenen waren ungefähr 4 arbeitsfähig, 2 halbfähig und 2 unfähig. Beide Gefängnisse waren besonders rein, die Luft in den Zimmern gut, die Gefangenen gut gekleidet, und das Ganze bewies zur Gnüge die Kunde und Ordnung, mit welcher der Inspector Herr Clausen sein Amt. versieht. Jch bin überzeugt, daß jeder, der sich mit diesen Gefängnissen bes kannt machen will, wird befriedigt werden. Das Hamburgi- sche Curhaus ist unleugbar sehr gut, besonders wenn man sein Alter bedenkt, und die vielen verschiedenartigen Gegen- stände, die es befaßt, wofür besonders Andreas Ehrenfried Martens zu danken. Nach meiner Meinung darf es sich in- dessen nicht mit der 2ten Abtheilung des Glücksstädter Zucht- hauses messen, es bedarf hier bloß eines solchen Zusammen- flusses von Fremden, wie in Hamburg, um dies Zuchthaus noch berühmter zu machen. Die Einrichtung der Gebäude, sowohl der 1sten als 2ten Abtheilung, läßt freilich zu wünschen übrig. Man. muß aber bedenken, daß, als die 4ste Abtheilung eingerichtet wurde, die Gefängnisse überhaupt nicht den jetzigen Grad.. der Vollkommenheit hatten, und daß die2 te Abtheilung für ei- nen anderen Zweck erbaut und gebraucht ist, inzwischen bin ich der Meinung, daß es noch zweckmäßiger hätte können ein- gerichtet werden; um so auffallender war es mir, zu erfahren, daß man in Stade ein neues Gefängniß ganz nach diesem