J ST2 7- Waarenlager; über dem Speisesaal ist die Kirche, ünd über den Arbeitszimmern des ersten Stocks Schläfgeniächer, welche jedoch gesondert sind durch eine Treppe und ein Zimmer, in welchem Schuster und Schneider arbeiten. Auf dem Bos- den sind Vorraths- und Material-Kammern. ten Seite begrenzt von einem Gebäude von einen Stock, Der Hof, welcher ein Viereck bildet, wird auf der drika in welchem die Färberei und Einrichtungen zum Bücken ber Leinewand nebst vier einsameti Gefängnissen sich befinden. Die vierte Seite bildet ein isolirtes Gebäude zuni Feurungs- bedarf, wo die Weber äuch ihr Garn scheeren. Durch eis ne Planke ist hinter diesem Gebäude ein kleiner Hof abge- theilt, wo die Gefangenen sich bewegen könnten. î Dieß Gefängniß ist ausschließlich für Männet bestimmt, die Weiber sind in einem eignen Gebäude von zwei Stock, welches isolirt auf einem großen Platz steht, der än dieses Gefängniß grenzt. Im untersten Stock, welcher dér Länge nach durch einen Gang getheilt ist, sind Arbeitszimmer, im öbern, Schlaf- und Krankenstuben, Auch hier ist ein Platz abgegrenzt für die Bewegung. î Beide Gefängnisse haben die Küche gemeinschaftlich. Diese hat die Rumfordsche Einrichtung. In der Wand, welche dieselbe vom Speisesaal trennt, ist eine Thür, uin bie Speisen durch zu tragen. Im Speisesaal stehen lange Tische mit Bänken, auf welchen die Gefangenen, jeder nach ber auf dem Tisch gemalten Nummer ' Pla nehinen. Jeder Gefan- gene hat ein zinnernes verdecktes Gefäß, in welchem er fein Essen erhält, und einen desgleichen Krug für Bier. Die Arbeitszimmer sind geräumig und hell. Jn ven Spinnstuben stehen auf der Diele Reihen von Kasten, die den Gefangenen zu Sitzen dienen. Jn den Kasten, die