~Â 4199 PL se T i d schönen Blüthe gebracht haben, in der sie sich jetzt befindet. Beide sind über mein Lob erhaben. Ich mache daher meine ke:dgtizee nur auf ihre wichtigsten Arbeiten in unserm Fache ausmerksam. Herr Conferenzrath Schlegel hat in der von ihm und Herrn Professlor Ny erup besorgten neuen Ausgabe von An- chers Schriften (Samlede Skrifter, 3 Bind, Kijobenhavn 1807 411.) in seine Anmerkungen einen Schatz niedergelegt, wodurch Anch ers Werk die größtmöglichste Brauchbarkeit be- kommen hat. Viele einzelne Theile der Dänischen und Nor- dischen Rechtsgeschichte sind von ihm durch eigene Abhandlun- gen, die sich theils in seiner Zeitschrift Astroea (5 Bände 1797 + 1805), theils in Skandinavisk Literatur ; Selskabs Skrifter befinden, in ein klares Licht gesetzt worden. . Hr. Professsor Kolderup-Rosenvinge, der Verfasser der ersten bis auf unsre Zeiten herabgeführten Dänischen Rechtsge- schichte (Grundrids af den Danske Lovhistorie, 2 Theile, 8, Kjoben- havn 1822) hat nicht nur hierdurch eine kurze deutliche Ueber- sicht des Ganges und der Entwickelung des Dänischen Rechts gegeben, sondern sich auch das große Verdienst erworben, die Quellen des alten Dänischen Rechrs zugänglicher gemacht zu haben durch seine neue Herausgabe von Eriks oder dem soge- nannten neuen Seeländischen Lov (Kong Eriks Sjellandske Lov med Indledning, Oversettelse og Anmerrkninger. Kijobenhavn 1821), in welcher die Einleitung besonders wichtig ist (vergl. Dansk Literatur- Tidende 1822. Nr. 25 s.). Auch eine Aus- gabe des Sch onischen Lovs wird von ihm vorbereitet. Ein- zelne Gegenstände des alten Rechts sind überdies in mehreren Abhandlungen, die sich meistens ih Nyt Jurisdisk Archiv be- finden, durch ihn erläutert worden. Was die Baarbeitung des alten Staatsrechtes Dänemarks und des Nerdezs Überhaupt betrifft, so brauche ich nur an Tyge Roth es kreffliche Un- kersuchungen, namentlich an „„Nordens Statsforfatning‘“ zu erinnern, um zu zeigen, daß man auch dieses nicht in Däne- mark vernachlässigt hat. Alle Dänischen Rechtshistoriker bearbeiten nun unser Züt- sches Lou (welches ihnen nicht weniger angehört als uns), so wie unsere mit demse]lben verwandten Stadtrechte; und es. wäre die unverzeihlichste Nachlässigkeit, die große Hülfe, welche ihre Arbeiten uns darbieten. zu verschmähen. Ihre Hülfe ist um so bedeutender, da sie das Jütsche Lov mit beständiger Berücksichtigung der übrigen Dänischen Rechte erklären, und also grade das leisten, was oben von unsern Juristen gefor-