* 216 Ö Bramstedt heißen soll *), oder daß doch ein, Bramstedt an- liegender, Hof den Namen Bramhorst gessührt haben möge. Diese Vermuthung hat jedoch ein Ungenannter in einem, den Blückst, Anzeigen vom J. 1750 keinverleibten und .in der Sammlung des Hrn. Prof. Faick (1. p. G. 7.) wieder abge- druckten, Aufsatze mit Recht bestritten **), ‘ und der Hr, Professor hat in einer Anmerkung zu diesem Aufsatze.. (]. c. ), 502) dargethan, daß Bramhorst, da es in einer Urk. v. Y. 1316 in Verbinduug mit Kiel, Schönkirchen, Lensahn und Grömitz aufgeführt wird, in Wagrien zu suchen sey. Weiter [! man, so viel ich weiß, in der Bestimmung der Lage Bram- orsts bis jetzt nicht gekommen und also noch nicht am Ziele; einen Schritt näher dahin kann ich indeß diese Untersuchung führen, Es läßt sich nämlich beweisen, daß ein gewisfer Eil- hard von Kale 1383 Bramhorst dem Kloster zu Preetz ver- kquft habe; denn Johann Möller sagt dies (Isag. 4. p. 405) qusdyücklich ***), und da es bekannt ist, daß Möller seine, jenes Kloster betreffenden und dort mitgetheilten, Nachrichten aus archivalischen Quellen geschöpft har, so kann nach meinem Dafürhalten hierüber kein Zweifel obwalten, Aller Wahr- scheinlichkeit nach wird also Bramhorst in der. Probstei oder in dexen Nachbarschafe zu suchen seyn *). d Bekannelich behauptet Hery Pastor Oußen, daß die al- ken Dithmarser Friesen gewesen sind, und er gründet in den Kiel, Bl. 1819, 2, p. 86 seine Behauptung unter andern auf folgende Worte des Bremischen Kanonikus: Hoc ners. (die Mehr:) " lr; Urctsss héhst,. w: § 11gil, m . r . . . . elle. sich umz E t Gesichte nach V rcen ! Ä in s «H) Gerkardys Johannem Il, In Bramstedt (ali: Bramhorst) capi jussit. Chers, cimhr, Anyal, 1606, Diese Chronik hat keine Seitenzahl; wenn may sich indeß die Mühe geben will, die Blätter zu zählen, so wird man das Citat auf der ersten Seite des 34sten Blattes finden. . pch irrt er darin,. daß er unter der „„euria .de Bramstede ‘t ei Lindenbrog und dem Ö castrum Bramstede “ bei Staphorst inen Hof tu: eine Burg bei unserm Bramstedt yerstanden ben will, dg ohne allen Zweifel von dem Hannöverischen Bramstedt an der Weser dort die Rede ist. Iyre emtionis Moniztes in Poretz acquisivrernnt ~1383 Salt- ram, BramhAorstam et partem Barsebekae %, | Peyaner ist noch die Lage von Bramhorst von mir nachgewiesen in der angef. Sammlung 11. Bd. Vorrede S. 1.