LF 66 CPP" gemäß. ~ Für so wesentlich also offenbar die bestimmte An- gabe der Forderung der Größe nach, in Uebereinstimmung mit- den Gesetzen zu halten ist, so geben doch das Herzogliche Justizreglement v. I. 1696 und die Eiderst. Concursordiung v. J. 1769 Beweise eines frühern abweichenden Gebrauchs, indem sie den Vorzug gebriefter Forderungen im Concurse namentlich auch an diese Bedingung knüpfen. Weniger we- sentlich ist die Angabe der causa debendi, wie sich weiter ergeben wird. Ein 148 ß. Brief nun wird genommen, um eine nicht privilegirte (Buch-) Schuld einzumahnen. Die nega- tive Bestimmung macht die Aufzählung der verschiedenen Gründe, aus welchen die mit einem solchen einzumahnende Schuld herrühren kann, unnöthig. Ein 3 Mk. Brief wird nur auf vorhergehenden 18 ß. Brief genommen: und zwar wenn in Ablauf des Termins desselben keine Verantwortung eingegeben oder keine Gelebung erfolgt ist, ein 40 Mk. Brief endlich, einmal auf einen vorhergehenden 3 Mk. Brief, wenn auch dieser unverantwortet oder ohne Nachgelebung geblieben ist, sodann aber auch ohne vorhergehenden 18 ß. und 3.Ml* Brief um privilegirte Schulden einzumahnen. Für letzteren Fall bedarf es nur einer genaueren Bestimmung dessen, was unter privilegirter Forderung zu verstehen iste Das Ju- stizreglement vom 20sten Nov. 1696. (§. 14) erwähnt aus- drücklich der Mahnung von privilegirten Schulden (außer’ den protocollirten Obligationen) durch 40 Mk. Briefe, ohne indeß eine Erklärung hinzuzufügen. Eine handschriftliche Bemer- merkung des Stallers Mo mm ê zum. Lähdrecht I. €. rechnet dahin: wenn klare Hand .und Obligationen producirt werben,. Dienst- ünd Arbeitslohn, Teicherlohn und’ was! dem anhängigsz Saat- und Brodkorn, Kost und Bier, Bauholz, Ueberettung, l.