~Â g 832 G so viel ich weiß, von letzterem verschieden. Ich könnte den Besißer, wenn ich seiner Erlaubniß gewiß wäre, namhaft machen. Ü B. ] î In dem staatsbürgerlichen Magazin Bd. 2 Heft 3 S. 704 ist es überzeugend dargethan, daß in ältern Urkunden mie dem Worte Consistorium das Rathhaus einer Stadt bezeichnet wird, und den dort gegebenen Nachweisungen wäre nur noch etwa hinzuzufügen, daß eine zwischen der Kirche zu Ratzeburg und der Stadt Lübeck im Jahre 1292 errichtete Acte, ~ VW estphalen T. 2 pag. 2222, — uneerzeichnet ist: Actum Lubecae in Consistorio Consulum. Diese Bezeichnung des Rathhauses ist ällerdings auffal- lend, und es wäre höchst interessant, die desfallstge Veranlas- sung ausfindig zu machen. Von den Geistlichen, als den Ver- fassern der ältern Urkunden überhaupt, ist dieser Sprachge- brauch wol ausgegangen) Sie waren auch in weltlichen Din- gen als Schreiber rhätig, und daher durch ihre Anwesenheit auf den Rathhäusern, besonders zur. Führung der sogenannten Erbebücher fast täglich nöthig. Sollte nun nicht anfangs das zur Besorgung der Schreibereien bestimmte Local nun Con- sislorium genannt, und demnächst diese Bezeichnung von den Geistlichen nach der Regel a potiori kit den. auf das ganze Gebäude ausgedehnt worden seyn? Dies ist ja so ganz in dem derzeitigen Geiste der Clerisey. F. S. - P~y. Nachtrag zur Miscelle 11, pag. #06 des 2ten Heftes. . Der Einsender der „„Wegerüge/‘ hält sich verpflichtet an- zuzeigen, daß der von dem Dorfe Rümpel nach Oldesloe, über das Moor führende Weg in diessem Sommer sehr gut gebes- sert iste. Die Seitengräben sind geösfnet und die tiefsten Stellen mit Faschinen und Sand ausgefüllt, so daß man hof: fen darf, er werde nie wieder so schlecht werden, wie im vo- rigen Winter. .“Ö".n; Zu S. 793 ist noch zu bemerken die Circulairverfügung für Holstein vom 18ten März 1817, wonach Mecklenburg- Schwerinische Unterthanen durch einen dreijährigen Aufenthalt im Lan de Heimathsrechte erwerben. 12) Berichtigung nnd Aufforderung. „In den Materialien des Jahres 1802 (St. B. M. 2tes Heft 2ter Band pag. 430) hat sich ein Irrthum eingeschli- chen, dessen Berichtigung der Verfasser der Güte des Herrn