E 689 LH c) Städtische Abgaben und deren Vertheilung. Genaue Nachrichten über den Contributionsfuß und dessen Veränderungen finden sich in Rivesells Besckzeibung der Stadt 1. Theil S. 441-0476, worauf wir verweisen müssen. Die Abgaben werden secundum aes et lihram, d. h. nach dem Gewichte oder Vermögen, und zwar nach folgenden Momen- ten revartirt. 1) Haus, Land und Garten; von jedem 100 Rthlr. des Werths . "& $!; 2) Eigenthumslandz von gleicher Summe , . ~. 6 ßl. 3) Das übrige Vermögen ebenfals... „ . . 9 ßl. 4) Das Gewerbe wird taxirt von 1 bis 60 ßl. Diese einfache Quote wird denn so vielfach gefordert, als die Ausgaben der Stadt es erfordern. Im Jahr 1815 mußte die Schatzung 108fach bezahlt werden. Jetzt soll sie bedeutend niedriger seyn, und etwa das 82fache betragen, welcher An- schlag eine Einnahme von circa 30,000 Rbthlr. gewährt. Dazu kommen Armengelder, Kirchenschatz und sonstige Com- münelasten, welche nach gleichem Maaßstabe vertheilt werden, außer den Königlichen Steuern. Cinen deutlichen Begriff von dem Belauf der Abgaben giebt die Bemerkung, daß ein Tage- löhner, der zu 2 ßl. einfache Schatzung angesetzt ist, an Com- munalabgaben 22 Mk. 8 ßl. und an Kopfsteuer 6 Mk. 4 ßl. u entrichten hat. f Nach .! öffentlichen Bekanntmachung wegen der Feier, die am Stiftungstage der Sonntagsschule Statt hatte, haben in den 7 Jahren, da diese Anstalt besteht, 1062 Individuen sich einschreiben lassen, darunter sind Meister, Gesellen, Lehr- burschen, Seefahrende und Diensiboten. Im Durchschnitt ward die Schule jeden Sonntag von 153 benutzt. Ob dies aber ohne Nachtheil für den Besuch des nachmittäglichen Gottes- dienstes geschehen, ist nicht bemerkt worden. 6) Merkwürdiges Urtheil über den verstorbeneu Frei- herrn von Eggers. I In der dänischen Frest:!t ez§tetsvemer:: res d:; : Ber von ret, des. verstor ©. Mai 1758 zu Itzehoe, und gestorben als Oberpräsident zu Kiel den 210ten Nov. 4843) oder vielmehr eine Lobrede