LÂ 313 PG Wege er unter die vor dem hamburger Thore befindliche Brücke durchströmt, tritt dann in die Stadt hinein und treibt die Kornmühle, so wie auch ein großes zu den Sa- linenwerken gehöriges Rad, und hat hier einen Fall von 5 F. 8. 3.; am östlichen Ende der Stadt nimmt dieser Arm die Beste auf, und vereinigt sich beim Krahne wieder mit dem erstbeschriebenen Arme, von wo dann diese nunmehrige untere Trave der Ostsee zustrômt. Hier nun ist der Standpunkt der von uns projectirten Kanalfahrt, nämlich nordöstlich durch die Trave nach Lübeck und von hier durch die Steckniz nach Lauenburg, oder süds westlich durch die Beste und Alster nach Hamburg und Al= tona. Sollte die Schifffahrt bloß nach Lübeck gehen, so wäre der natürlichste und kürzeste Weg die Schiffe in die untere Trave zu bringen, durch eine bei den Freischütten der Lohs mühle oder bei denen der Kornmühle anzulegende Kastens schleuse. Die nach Hamburg bestimmten Schiffe müßten dann sich nach der Beste wenden und durch die in unserer Preisschrift erwähnte, bei dem in der Beste befintlichen Sas linenrade zu erbauenden Kasstenschleuse weiter aufwärts steigen. Die durch diese Durchfahrt zu erbauende Kastenschleuse ist auch in der unten folgenden Berechnung in Anschlag ges- bracht worden. Es könnte indeß vielleicht mit wenigeren Kosten ein noch kürzerer und bequemerer Schiffsweg zwischen der Trave und Beste angelegt werden. Die Trave ist nämlich oberhalb der Kornmühle in gerader Linie nur 70 Ruthen von der Beslte, oberhalb des eben gedachten Salinenrades entfernt. In die- ser Strecke, die zwischen dem Kirchhofe und dem Diakonat- garten hinläuft, ist eine tiefe Schlucht, der Burggraben ge- nannt, befindlich, welche jedoch zum Theil mit dem Schutte