D 872 . I liche Mühle gar nicht mahlen können, weil deren Wasserväder zu klein sind; \ man hat deswegen hier ein ungewöhnlich großes Mühlenrad . angebracht. Dessenungeachtet hat die Mühle doch nur einen äußerst langsamen und schleppendett Gang, welcher durch den geringsten Widerstand ganz zum Stillstehen gebracht wird. Dieser Umstand kann indessen für den gegenwärtigen Zweck wenig bedeuten, denn, wenn auch die erwähnte Stelle des Hauptstroms zur Schifffahrt vertieft und dadurch der Mühle ein Theil ihrer Stauung genommen würde, so kann ihr dieser Verlust viel zweckmäßiger und viel einträglicher für die Mühle selbst durch eine kleine Stau- schleuse ersetzt werden, die alsdann so eingerichtet werden kann, daß die Eigenthümer der am Strome liegenden Wiés sen und Ländereien nicht gefährdet und solche unangenehme Streitigkeiten, als bei den früheren Besitzern durch eigens mächtige Stauung veranlaßt worden, vermieden werden. .'. Die über den Hauptstrom des Flusses führende Brücke muß verändert und so eingerichtet werden, daß sie die Schifse durchlassen kann. Die Länge des Schiffsweges von der Sühlener Mühle bis zur Lohmühle vor Oldesloe beträgt 2,330 Ruthen. Bei der Lohmühle theilt sich die Trave in zwei Armez der eine fällt mittelst dieser Mühle und den daran liegenden Freischütten, mit einem Falle von 7 Fuß Höhe, in die untere Trave hinab, formirt zuerst ein ziemlich großes Bassin, fließt dann unter der vor dem lübischen Thore vorhandenen steiner- nen Bogenbrücke durch und hart an der nördlichen Seite der Stadt hin, nach dem Krahn, als. dem jetzigen Ladeplate der nach Lübeck fahrenden Böte. Der andere Arm umfließt den westlichen und südlichen Theil der Stadt, auf welchem