E 452 rr auch erschien noch eine andere halboffizielle Beantwortung des genannten Zeitungsartikels, welche’ das Ungeziemende..in demselben ernstlich rügte *). Indessen hatte die Lage der Dinge sich so 'gestaltet, daß die allerdings sehr kostbare Erhaltung eines ziemlich zahlreichen Armeecorps in Holstein nicht mehr nothwendig war, Im Anfange des Septembers marschirten die Regis menter wieder nach ihren Standquartieren,, und am 46ten hob der Kronprinz sein Hauptquartier zu Rendsburg auf, nachdem er in einem Tagesbefehl den Offiziers und Truppen seine Zufriedenheit über ihr Betragen sowohl. als mit ihren militairischen Fertigkeiten, die während des Cantonnements fleißig geübt und vervollkommt waren, zu erkennen gegeberr hatte.. Eine kleine Truppenabtheilung von vier Eskadrons und fünf Bataillons, sämmtlich leichte Truppen... blieb in einigen holsteinischen Districten stehen; über diese führte den Dberbefehl der Generalmajor von Ewa,ld, der sein Haupts quartier in Segeberg nahm. Die Befreiung von der Einquartierung, welche die klös sierlichen und adelichen Districte genossen, ward während der Truppenversammlung suspendirt. . Ein jeder.: Bequartierte mußte den bei ihm einquartierten. Unteroffiziers und. Sols daten täglich eine Mahlzeit warmes Essen , doch ohne Brod, reichen, wofür der Soldat 11. Lß. an den Wirth bezahlen mußte, der außerdèm eine Vergütung von 2 Ls. täglich für jeden Mann erhielt, welche vorläufig aus der Stadt- oder Amtskasse vorgeschossen wurdenz der Belauf ward nachher Über das ganze Land rrepartirt. Es war dieses das erste Mal, daß auf eine so humane und bestimmte Weise für: das *) Bredow's Chronik des 19teu Jahrhunderts 1. Vd. pag. 57d.