rä ZAG F Hier machen also Kinder nicht den Unterschied, wie bei Ver- äußerung des Landes der Frau durch den Mann. Auch soll das Gesetz nicht dadurch umgangen werden, daß einer der Ehegatten einem Dritten sein Eigenthum (eglm) über- trägt, damit dieser es dem andern Ehegatten wiedergebe. Sowohl diese als jene Uebertragung ist durchaus ungültig, wenn sie die Erben nach dem Tode des Ehegatten nicht ge- nehmigen, und als Grund wird angeführt, weil zu vermu- then sey , daß der Mann durch Drohung oder schlechte Be- handlung, die Frau durch List oder Schmeichelei dies bewir- ken möchte. Daß hier nur von unbeweglichen Sachen die Rede ist, ergiebt sich aus dem Ausdruck skötase. Gerichtliche Auflassung war nur bei unbeweglichen Sachen die Form ?). Jener Ausdruck bezieht sich auf keinen bestimmten Vertrag, sondern auf alle mögliche, namentlich auch auf Schenkung ?). Ferner wird das Wort eghn gebraucht, welches, wie das Wort Eigen im Deutschen Rechte Land bedeutet. Die Uebersetzungen sagen daher Jord, praedia, Land. Für die gemeinschaftlichen Sachen war ein solches Verbot gar nicht nöthig, weil der Begriff der Gütergemeinschaft eine Uebertragung jener unmöglich machte, welches im allgemeinen Theile . 2 schon ausführlicher gezeigt worden ist. Nur über eine Art von Sachen, welche weder zum Lande gehören, noch gemeinschaftlich sind, nämlich über ererbte bewegliche Sachen; bestimmi das Gesetz nichts. Wegen des ausdrücklich ange- führten Grundes des Verbots, der auch für diese paßt, könnte man geneigt werden, die Uebertragung dieser auch als vero boten anzusehen. Dennoch aber scheinen mir die Gründe für 1) Jütsch. Lov. I. c. 34. 37. 38. 2) . ~ ~ II. c. 21. 25.