vr L 337 P dtr Seiten-Linie anfällt. Alles Erbe ist hier gemeint; denn die Stelle spricht ganz allgemein, und Waldemar's Seelän- disches Lov bestätigt dies s. 7: what haeldar thaet aer Thaerae faelhaernaes aerfd, aellaer u. 's. w- Daß dies beweglichh Gut nicht gemeinschaftlich wirb; ist eigentlich eine Unregelmäßigkeit, da hier keine Familien- Verbindung hindert; vielleicht hat hier aber die Idee von gemeinschaftlicher Errungenschaft gewirkt. Um so mehr ers klärt es sich, wie jene Sachen so leicht gemeinschaftlich wer« den können. Dies ift in den übrigen Dänischen Rechten ganz ähnlich bestimmt 1). Alles bisher Dargestellte ist noch jetzt geltendes Recht, denn in der Verordiiung vom 23. Nov. 1798, wodurch der Unterschied zwischen Erb- und wohlgea wonnenen Gütern aufgehoben wird, (und zwar sehr zeit gemäß, da die Familienmacht nicht mehr für das Volksleben so wichtig ist) wird im §. 3 ausdrücklich gesagt, daß die Intestat- Erbfolge nicht durch sie geändert werden solle, also auch nicht die güterrechtlichen Verhältnisse der Ehegatten, welches beides ja in der engsten Verbindung mit einander steht. Daher gilt hier noch der Unterschied zwischen Erba land und Kaufland; auch ist ja beides sehr leicht auszu- initteln. Sonach also besteht nach Jütschem Lov theilweise oder particuläre Gütergemeinschaft. U UU... 1) Eriks Secländisches Lov k. c. 28, e. 33 +35, 60. ~ Skaaneb Arvebog c. 46, c. 27, d. 28. 2) Lz. so im Schonischen Loy 1. 7, = oy. I. 3. Eriks Spgeländisches