r 336 L den Mand, der hannem sskal arffve, da regnis hannem den for fuld Fäderne Jord. Auch diese letzte Bestimmung des Seeländischen Rechts muß bei uns angewandt werden, weil sie in der Natur der Sache liegt, denn das von der eigenen Familie auf irgend eine Art auch durch Kauf erworbene Land kommt nicht aus der Familienverbindung heraus, es kann daher nicht gemein- schaftlich werden, sondern bleibt Fädernejord, d. h. Erbland. Was das Land betrifft, welches mit Erbland eingetauscht wird, so ist anzunehmen, daß es nicht gemeinschaftlich werde, denn aus dem Jütschen Lov I. c. 40 ergiebt sich, daß, wenn Erbland verkauft worden, und mit dem gelösten Gelde an- deres Land gekauft wird, dieses sogar, zum Ersatz für jenes, Erbland wird, um so eher also, wenn es geradezu einges tauscht wird. Unter Umständen kann noch gemeinschaftlich werden: 3) das von den Ehegatten ererbte bewegliche Gut, in dem Falle nämlich, wenn der andere Ehegatte auch bewegliche Sachen erbt, (dies wird ausgedrückt: Arv beder Arv) sey auch das Verhältniß der Größe noch so verschieden, sonst wird dies nicht gemeinschaftlich T). Obgleich im Gesetz nicht ausdrücklich bewegliches Erbe steht, so ist doch nur dies zu verstehen, weil das unbewegliche Erbgut (das Land) nie gemeinfchaftlich werden kann, sowohl nach den oben auf- gestellten allgemeinen Grundsätzen als nach I. c. 6. . 2. 4. Eriks Seeländisches Lov I. c. 28 und das s. g. alte oder Waldemar's Lov c. 4. §. 9 sagen dies ausdrücklich. Mit Recht tadelt Blüting I. S. 74 Thord Degn g. 37 (uni- versitäts - Codex), welcher nur die Stelle vom Erbe, das von 1) Iüt. Lov I. e. 17,