ÔÔ NNM3 i. [ hier wohl ein Weg von 100 Ruthen lang durchschnitten werden muß, wodurch dann aber auch eine ganz ungehins derte Fahrt durch diesen 6 bis 30 Faden Tiefe haltenden See bis zum Hofe Wittmoldt erlangt wird. Durch diesen kleinen Ploener See, dessen Grenze bei Wittmoldt angenommen werden kann, gelangen die Schiffe in die Swentine, die man hier aber, wie oben gesagt wor- den, weil sie noch stellenweise eine beträchtliche Breite hat, den Wittmoldter und weiterhin den Güstorfer See nennt. Die Strecke von Wittmoldt bis zur Güstorfer Aalwehr kann als in einem Niveau mit dem kleinen Plöner See liegend, bes trachtet werden, und da dieselbe mehrere Faden tief ist, so kann die Schifffahrt bis zu diesem Punkte, wo der Fluß noch eine Tiefe von 6 bis 8 Fuß hat, ungehindert fortgesetzt werden, Die Güstorfer Aalwehr schließt den ganzen Strom, der hier 100 Fuß breit ist; ste besteht aus zwei Kisten, die mit- ten im Strome, eine Ruthe weit von einander, liegen und vorspringen, indem sich die bretterne Stauwand zwischen ihnen in einem rechten Winkel rückwärts schließt, die Flankenwände aber schräg gegen die Ufer sich zurückziehen und daran an- schließen. Eine dieser Kisten müßte dann eingehen und einer Schleuse zum Durchgange der Schiffe Platz machen. Hierzu müßte wohl die auf der. rechten Seite liegende gewählt wer- wen, weil die an ihrer Flankenwand liegenden 3 Freischotten schon im Lichten 10 Fuß 11 Zoll Breite haben *), es also nur erforderlich seyn würde, die Kiste 5 F. 1 Z. zu vers engen, um den Schiffen den Durchgang zu verstatten. Von dieser Aalwehr bis zum Kronsee, in einer Länge von 420Ruthen, mid Y V Die an der linken Seite liegenden drei Freischotte haben zr sammen nur eine Breite von 6 Ing 3 zol