Pr 131 P genau, sondern nur mit Rücksicht auf die Production des Jahres und die Kornpreise anzugeben, und endlich erregen die auf den Zehnten-Einnahmen ruhenden Steuern eine neue Schwierigkeit, da solche doch größten Theils von Landleuten bezahlt werden, um genau ausmitteln zu können, wie viele Stéuern von einem gewissen Landstriche entrichtet werden. In den Herzogthümer hingegen verursacht die Banktyaft eins andere Schwierigkeit, indem solche an sehr vielen Orten doch nicht zu ihrem vollen Belaufe als Landsteuer berechnet wers den kann, sondern größten Theils von den GCapitalisten ents richtet wird. ~ Versuche, die Steuern der Herzogthümer mit denen von Dännemark zu vergleichen, müssen eigentlich wohl das ganze Land umfassen, und dürften nicht nach einzelnen Theilen beurtheilt werden. _ Mir ist unbekannt, daß eine solche Vergleichung publicirt seyz so oft ich sie versucht habe, ist die Ehre, mehr zur Staatskasse beizutragen, Dännemark zugefallen. Vch gestehe aber gerne, daß mir manche Nacho richt: dazu fehlte, besonders die Herzogthümer betreffend, auch manche Frage mir dabei zweifelhaft erschien; nur das scheint mir klar, daß es nicht bloß unnütz, sondern wirklich schäd- lich wäre, wenn eine Meinung über diesen Punkt aufgestellt und vom Publico angenommen würde, ohne das Resultat einer sorgfältigen Prüfung zu seyn. + Vogts. „Udsigt over det danske Monarchies Skattevæsen“ enthielte übrigens wohl die besien Materialien über diesen Gegenstand für die dänia schen. Provinzen, wenn Jemand geneigt seyn sollte, diesen Gegenstand einer ferneren Prüfung zu unterwerfen, Auf der folgenden Seite des erwähnten Aufsatzes wird % das Verhältniß des Bürgers zum Staate mit dem gutsherrs lichen verglichen, und von diesem behauptet: es mäüsse be- stim mt, jenes aber miisse ungemessen seyn, und. sich nach den