A 4.4 Q [T wie das von späteren Annalisten, welche Adam aussschrieben, auch geschehen ist; man. kann es aber auch als völlig gleich- bedeutend mit recipiens ansehen, und wieder überneh- mend, wiedeverhaltend übersetzen. Dann kann hier gar nicht die Rede seyn von belehnen und belehnt werden. “ Wie hätte auch Kaiser Otto den König von Dänne- mark mit Jütland belehnen können, da er nicht mehr in Besitz des Landes war? Wol hatte: er es eine Zeitlang inne gehabt, aber durch seinen Rückzug wieder aufgegeben. Hätte er also Harald in Ansehung Jütlands zu seinem Vasallen machen wollen, so wäre dazu ein zweiter Zug - und daß nicht blos ein Streifzug, wie der erste war – und. eine neue Besitzergreifung vonnöthen gewesen. Er hätte das Land nicht blos durchziehen, sondern auch sich j: darin setzen müssen. Die Geschichte spricht aber nicht von einem zwei- ten Zuge Otto's nach Jütland, und das, was über den ersten und seinen Ausfall von beiden Seiten berichtet wird, läßt vermuthen, daß die Schlacht bei Schleswig der letzte Akt in. diesem Kriege zwischen den Deutschen und Dänen war, und bald nach derselben ein Friede unter den Bedin- gungen zu Stande kam: 14) daß Harald das Christenthum in. Dännemark zulassen und 2) daß er sich innerhalb der schon vor längerer Zeit als einem Jahrhunderte zwischen beiden Reichen bestimmten Grenzen, d. i. der Schley, dem Danawirk und der Nord - Eider, halten sollte. Dagegen versprach der Kaiser, daß er ihn als rechtmäßigen Beherr- scher über Jütland anerkennen und keinen neuen Einfall in dasselbe versuchen wolle. Dies ist das Resultat, das aus der kritischen’ Untersu- «hung der bekannten und oft verschieden gedeuteten Stelle