8 der in der Schenkungsurkunde angegebenen Bedingungen, also bis zur Vollendung des Studentenhauses, ausgesetzt worden. 3. In der Angelegenheit der Zuständigkeit der akade mischen Behörden und des Kurators in der Verwaltung der Universitätsstiftungen ist trotz öfter wiederholter Anregung des Rektors bei dem Herrn Kurator nichts erfolgt. 4. Der Vertrag mit der Stadt vom 26. Oktober 1907 über den Ankauf des Seeburggrundstückes ist von dem Herrn Minister am 30. Oktober genehmigt worden. 5. Der dem Konsistorium in einer Beilage zum vorigen Berichte im Entwürfe bekannt gewordene Vertrag mit der Stadt über die Abtretung einer Parzelle der alten Anatomie, über die Zurückversetzung von deren Vorderwand und über eine von der Stadt auszuführende Anschüttung vor dem Seeburggrundstücke hat, unwesentlich verändert, am 4. April notariell geschlossen, am 10. Oktober die Genehmigung der Herren Minister des Kultus und der Finanzen gefunden und ist nach einer schon vorher, am 11. April erfolgten Genehmigung auch durch den Senat in seiner Gültigkeit nur noch von der im Vertrage festgelegten Bedingung abhängig, daß von der Polizeibehörde und der Marinestation der Ostsee der Stadt die Genehmigung zur Ausführung der Anschüttung ohne Stellung anderer Bedingungen erteilt werde, als früher der Uni versität gestellt worden waren. Es ist nach den Verhandlungen des Rektors mit den betreffenden Behörden mit Zuversicht zu er warten, daß die Bedingung erfüllt werde, und inzwischen ist der Stadt die Erlaubnis für den sofortigen Beginn der Anschüttung vom Marinestationskommando bereits am 23. Dezember erteilt worden. Auf das auf die Verzögerung der ministeriellen Genehmigung des Vertrags gegründete Ersuchen des Magistrats hat der Senat am 16. Dezember genehmigt, daß die in diesem Vertrage festgesetzte Frist (1. Januar 1910) für die Vollendung der Anschüttung auf ein Jahr verlängert werde und hat dafür am 28. Dezember auf Antrag vom Magistrate das Zugeständnis erlangt, daß die Frist, zu der das Rückkaufsrecht der Stadt auf das Seeburggrundstück einsetzt, falls das Studentenhaus auf diesem Grundstücke nicht vollendet sein sollte, gleichfalls um ein weiteres Jahr (also auf vier Jahre) vom Auflassungstage ab gerechnet, verlängert werde. Die am 17. De zember nachgesuchte ministerielle Genehmigung zu diesen Vertrags änderungen steht noch aus.