20 Soll in Hannover an der mecklenburgischen Grenze gebrütet haben. (Joun. f. Orn. 1863 S. 2 7 8). — In Pommern auch im Sommer beobachtet. (Naumannia 1857 III. S. 115). Nach Tobias (Naim. 1851 IY. S. 52) in der Ober-Lausitz „auch schon nistend angetroffen“. — H. Lübbert lässt ihn (Naum. 1854 S. 3 99) in Schlesien sogar „häufig“ brüten?! In den meisten Gegenden z. B. bei Danzig ( B 0 e C k ), bei Münster ( A 11U m ), selbst auf dem Zuge . nur sehr selten vorkommend. 14. F. Cenchris Naum. “o “I vT ( XX J U 1 J J VA. .fl IH*inJUl(MpU¥u; (S.) Sehr seltener Gast. Nach Naumann zwei Mal in Anhalt beobachtet, vj foimd aosdS asdaillgawbioo 19» al .asJba UmaO i 15. F. Tinnunculus L. lei'j M, .'bidb) imncg !ui0-<nnildyi .■mir flint (!!')■ >b bgovrionlS Hob Ibw ,mi! ■ ( i iA Ir n'tilißO-^ltii sfioidsÄ — 9Sl Relativ häufiger und nicht sehr empfindlicher Sommervogel des ganzen Gebiets. Im Rhein-Thal zuweilen auch überwinternd. Meidet das Innere grosser Waldungen und brütet an Thürmen, Felswänden, frei auf Baumästen und in ßaumhöhlen — wohl kein einheimischer Vogel zeigt eine solche Mannig- ’ < falligkeit in der Wahl des Nist-Platzes. Für einen Raubvogel ist der Thurmfalk zuweilen auffallend ge sellig. Verf. fand in der Provinz Brandenburg an mehreren Stellen 6 — 12 Pärchen auf einer Fläche von kaum mehr als 30 Morgen zusammen horstend, — ja selbst 2 Horste auf einem Baum, — während dann wieder Meilen weit kein Exemplar zu sehen war. — Sehr nützlich durch Mäusevertilgung. In den Gebirgen geht die Art bis zur Höhe von 6000 Fuss. (Schauer.) In Holstein nach Boie selten. Gen. 6. Eianus Sav. 16. E. melanopterus Daud. Nur eimai nach Hessen verflogen. (S.) Gen. 7. Nauclerus Vig. 17. N. furcatus L. Hat sich aus Amerika nach England verirrt. — Dem Gebiete fremd. Gen. 8. Pandion Sav. 18. P. Haliaetos L. Nicht sehr empfindlicher Sommervogel des östlichen Gebiets, am häufigsten an den Binnenseeen Brandenburgs, Pommerns und Preussens brütend. Westlich von der Elbe wohl nur auf dem Zuge oder (im Sommer) vagabundirend als junger Vogel. 32 ) Auch der Fischadler zeigt, wie der Thurmfalk, während der Brutzeit einen gewissen Hang zur Geselligkeit. Nicht selten findet man 2 besetzte Horste nahe bei einander. In der Provinz Brandenaurg sah Verf. sogar 6 besetzte Horste auf einer Fläche von kaum 200 Morgen zusammenstehen. Trotz der in Fülle vorhandenen schönsten Gelegenheiten existirten auf circa 4 Meilen in der Runde nur noch zwei dl, 32 ) Mehrfache Beobachtungen des Verf. deuten darauf hin, dass der Fischadler nach dem ersten Le bensjahre noch nicht fortpflaozungsfähig wird. Auch bei anderen grösseren Raubvögelarten scheint dieses der Fall zu sein.